ERC Lechbruck feiert Arbeitssieg gegen Augsburg3:2 gegen die EG Woodstocks

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Im ersten Spiel des neuen ERC-Trainers Jörg Peters, begannen die Lecher konzentriert und nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in der Spielhälfte der Gäste ab und die Flößer erspielten sich teils hochkarätige Chancen. Doch das erste Tor erzielten die Woodstocks: Nach einem Konter lag der Puck hinter dem Tor des ERC und Manuel Ruppert nutzte eine Unachtsamkeit der Lecher Verteidigung und stocherte die Scheibe aus dem Gewühl heraus vorbei am gut haltenden ERC-Goalie Patrick Dietl (10.). In der 13. Minute dann ein Powerplay der Lecher: Mehrere Schüsse auf die ebenfalls starke Torhüterin der Augsburger, Jennifer Spingler, verfehlten das Ziel, ehe Magnus Lang die Scheibe an der blauen Linie aufnahm und unhaltbar zum 1:1 vollstreckte. Weiter spielten die Flößer auf das Gästetor und hätten anhand der Möglichkeiten mehrere Treffer erzielen müssen. Mehr als das überfällige 2:1 durch Matthias Erhard in der 16. Minute sollte allerdings bis zur ersten Pause nicht mehr gelingen.

Ab dem zweiten Drittel schneite es leicht im Lechpark. Die Woodstocks kamen mit den Bedingungen besser zurecht als das heimische Team. Von nun an war die gute Leistung der Lecher im ersten Drittel nicht mehr zu sehen. Nervös, unkonzentriert, mit schlampigem Zusammenspiel und schwachem Torabschluss, gaben die Lecher ihre Dominanz auf und machten so die aufopferungsvoll kämpfenden Woodstocks stark. Marcus Köpf gelang in der 29. Minute das 3:1 für Lechbruck und einige dachten nun wohl an einen Selbstläufer ohne großen Aufwand. Mit diesem Zwischenresultat ging es in die zweite Pause.

Der Beginn des letzten Drittels war durch sehr starke Schneefälle geprägt. Teilweise konnte der Puck nicht mehr gesehen werden, an ein vernünftiges Eishockeyspiel war in den ersten Minuten nicht zu denken. In der 45. Minute wurde noch einmal das Eis aufbereitet und die Teams gingen abermals in die Kabine. Diese ungeplante Pause war offensichtlich gut für die Gäste, die von nun an ein ebenbürtiger Gegner waren. Der Schneefall ließ bei Wiederbeginn auch prompt nach. Die Augsburger nutzten dann in der 54. Minute ein Überzahlspiel zum 2:3-Anschlusstreffer und es wurde nochmal spannend. Anstatt sich auf ihre Stärken zu besinnen und nun den Deckel auf die Partie zu machen, zeigten die Lecher Nerven und handelten sich, gerade in dieser Phase, völlig unnötige Strafzeiten ein. So spielten die Blau-Weißen die letzten vier Minuten in Unterzahl und mussten am Ende froh sein, einen 3:2-Sieg gegen die EG Woodstocks Augsburg über die Zeit gerettet zu haben.

Weiter geht’s am kommenden Freitag, 26. Januar, um 19.30 Uhr, gegen das Überraschungsteam der Liga, den aufstrebenden ESV Türkheim. Der Tabellennachbar wird alles daran setzen, in Lechbruck zu gewinnen und die Flößer in der Tabelle zu überholen. Die Lecher werden sich deutlich steigern müssen, wenn dies verhindert werden soll.