ERC Lechbruck entführt drei Punkte aus Fürstenfeldbruck4:2-Sieg für die Flößer

Vor dem ERC-Tor war nur selten ein Durchkommen für den EV Fürstenfeldbruck. (Foto: Michael Straub/ERC Lechbruck)Vor dem ERC-Tor war nur selten ein Durchkommen für den EV Fürstenfeldbruck. (Foto: Michael Straub/ERC Lechbruck)
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Lechbruck startete mit viel Druck kam gleich zu Beginn durch Loic Jarry zu einer vielversprechenden Torchance. Auch Frederic Abraham scheiterte nur knapp mit einem Lattentreffer in der 4. Minute. Doch auch die Hausherren versteckten sich keineswegs und tauchten immer wieder mit gefährlichen Kontern vor dem Gehäuse von Sean Nelson im ERC-Tor auf. So auch in der 10. Minute, als Nelson in höchster Not einen Alleingang der Crusaders entschärfen musste. Ab der 14. Minute spielten die Lecher in Unterzahl: Zunächst erhielt Lukas Zugmaier fünf Strafminuten wegen unerlaubtem Köperangriff, was die Flößer aber genauso unbeschadet überstehen konnten wie die anschließende Strafzeit für Marcus Köpf. Selbst in Unterzahl konnten zwei gute Möglichkeiten durch Frederic Abraham und Patrick Völk abgeschlossen werden, leider noch ohne Torerfolg.

Im zweiten Drittel waren die Flößer dann deutlich tonangebend und gingen in der 22. Minute durch Fabian Bacz mit 1:0 in Führung. Lechbruck brannte nun ein Chancenfeuerwerk ab und erhöhte durch Marcus Köpf in der 28. Minute auf 2:0 für den ERC. Eine Zeigerumdrehung klingelte es erneut im Kasten der Crusaders: Lucas Hay bediente mustergültig Frederic Abraham und der netzte eiskalt zum 3:0 für die Gäste ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lecher drückend überlegen und schnürten die Hausherren in deren Verteidigungsdrittel regelrecht ein. EVF-Trainer Roman Mucha nahm nun eine Auszeit und wies seine Mannen sichtlich bedient zurecht. Das sollte Wirkung zeigen, denn in der 30. Minute erzielte Kevin Melcher den 1:3 Anschlusstreffer für Fürstenfeldbruck. Eine fragwürdige Strafzeitenauslegung verwies in der 34. Minute Lucas Hay und Dominik Kösl auf die Strafbank, damit Lechbruck erneut in doppelter Unterzahl. Diese wurde mit Glück und Geschick schadlos überstanden, doch kurz nachdem der ERC wieder komplett war, mußte der stark haltende Sean Nelson erneut hinter sich greifen, denn der tschechische Kontingentspieler des EVF, Kresimir Schildhabel, konnte im Nachschuss zum 2:3 verkürzen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels dann nochmal ein Auftritt des Schiedsrichtergespanns: Lucas Hay schoss nach dem Pfiff des Schiedsrichters auf’s Tor und fing sich einen Faustschlag seines Gegenspielers ein. Hierfür erhielt Hay erstaunlicherweise zwei Strafminuten für Stockschlag plus weitere zwei Strafminuten für unnötige Härte. Immerhin wurde auch der Fürstenfeldbrucker mit 2+2+10 Minuten auf die Strafbank geschickt.

Im letzten Abschnitt sammelte dann der EV Fürstenfeldbruck einige Strafzeiten, was der ERC aber trotz druckvollem Powerplays nicht in Tore ummünzen konnte. Erst in den Schlussminuten nahm die Partie dann nochmal Fahrt auf, denn die Crusaders wollten sich vor eigenem Publikum nicht kampflos ergeben. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Teams, doch die beiden starken Torhüter hielten ihre Tore voerst sauber. In der 60. Minute nahm dann Fürstenfeldbruck Torhüter Berger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch wie schon öfters in dieser Saison zeigten sich die Lecher in dieser Situation einen Tick cleverer: Marcus Köpf fing einen Pass des EVF ab und spielte direkt weiter auf Frederic Abraham, der nur noch ins leere Gehäuse der Hausherren zum 4:2 Siegtreffer für den ERC einschieben mußte.

Der ERC Lechbruck entführt damit verdient drei Punkte aus Fürstenfeldbruck und liegt nun mit zwölf Punkten weiterhin auf dem vierten Platz der Tabelle, gleichhauf mit dem Zweiten ESV Burgau und dem drittplatzierten SC Reichersbeuern. Am Freitag, 12. November, um 19.30 Uhr gastiert der ESV Burgau im Lechparkstadion und zwei Tage später geht’s dann nach Bad Tölz zum Spiel gegen den SC Reichersbeuern.

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