Englische Woche für die Peißenberger EishacklerDrei Spiele in fünf Tagen

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Am Freitag müssen die Eishackler in Erding beim starken Aufsteiger antreten. Dass die Erdinger in der diesjährigen Saison nicht als typischer Aufsteiger auftreten, war schon vor der Saison klar. Dafür ist der Kader der Gladiators einfach zu stark besetzt. Als Beispiel hierfür ist Daniel Krzizok zu nennen oder der tschechische Kontingentspieler David Michel wie auch Sebastian Lachner, den die Eishackler schon aus Miesbach bzw. Landsberg kennen und last but not least Timo Bormann, der bereits letzte Saison aus Waldkraiburg zu den Erdingern kam. Diese vier Spieler machten ganze 46 Scorerpunkte in den letzten sechs Spielen. Neu im Team ist neben dem Tschechen David Michel der Ex-Dorfener Verteidiger Lars Bernhardt sowie Marco Deubler aus Pfaffenhofen der letzte Saison 35 Scorerpunkte machte. Die Erdinger sind bei drei Siegen (Moosburg, Pegnitz und Germering) und drei Niederlagen (Landsberg, Memmingen, Miesbach) eigentlich sehr gut in die Saison gestartet. Die drei Niederlagen haben sie gegen Top-Teams einstecken müssen, haben aber trotzdem in diesen Niederlagen immer noch insgesamt zwölf Tore geschossen was ihre Torgefährlichkeit beweisen dürfte. Für eine gute Stimmung in der Halle werden wohl die beiden befreundeten Fangruppen aus Peißenberg und Erding sorgen.

Am Sonntag müssen die Eishackler dann zu Hause gegen Moosburg ran. Die Moosburger waren letzte Saison als Senkrechtstarter lange unter den ersten Vier der Bayernliga anzutreffen und hatten sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Viermal traten sie gegen die Eishackler an, mussten jedoch immer als Verlierer vom Eis gehen. Das Team hat sich jedoch zur letzten Saison sehr verändert. Neben vier Abgängen unter anderen dem Kontingentspieler Lukas Varecha der nach Memmingen ging, kamen sieben neue Spieler nach Moosburg. Da wäre z.B. der erfahrene und sehr gefährliche Ex-Landshuter Alexander Feistl der bereits drei Spielzeiten in Moosburg spielte und zuletzt für Moosburg jeweils über 50 Scorerpunkte pro Saison machte. Oder der Deutsch-Kanadier Mark Waldhausen der letzte Saison in Buchloe spielte. Weiter geht’s mit Christian Birk und dem Ex-Peitinger Mathias Jeske, die beide letzte Saison in Pfaffenhofen spielten. Neu im Team sind auch der Goalie Severin Cesak  sowie Bernhard Eggerdinger-Hölzl und der junge torgefährliche tschechische Trainersohn Josef Kankovsky. Die Moosburger haben in der bisherigen Saison bei sechs Spielen drei Siege (Pegnitz, Pfaffenhofen und Germering) und drei Niederlagen (Erding, Passau und Dorfen) erreicht. Sie waren in der Vergangenheit immer ein Gegner der die Eishackler gefordert hat, die volle Konzentration und Einsatz  jedes einzelnen Spieler erforderte und genauso müssen die Peißenberger vor heimischen Publikum auftreten um ihr Heimspiel eventuell gewinnen zu können. Das Spiel gegen Moosburg am Sonntag beginnt wie immer um 17 Uhr in der Peißenberger Eishalle.

Am Allerheiligen-Feiertag Dienstag müssen die Eishackler dann die weite Fahrt nach Pegnitz antreten. Die Pegnitzer waren für die Eishackler letzte Saison ein richtiger Stolperstein. In Pegnitz verlor man knapp und zu Hause war nur ein knapper Sieg drin. Dennoch mussten die Pegnitzer deren Kader aus vielen Ex-Bayreuther Spielern bestand und besteht in die Abstiegsrunde wobei sie dann auch abgestiegen sind. Im Zuge der Neuordnung der Oberliga Süd und dem Aufstieg von drei Bayernliga-Vereinen können die Pegnitzer wieder in der Bayernliga spielen. Dieser Abstieg aus der Bayernliga sagt aber eigentlich gar nichts über die Spielstärke der Pegnitzer aus, wie die laufende Saison zeigt. Die Pegnitzer konnten zwar bei vier Spielen noch keinen Sieg erreichen doch die Niederlagen waren denkbar knapp. Gegen Landsberg war es z.B. nur ein knappes 3:2 in ihrem Auswärtsspiel. Mit dem Letten Aleksandrs Kercs Jr. haben sie sich signifikant verstärkt. Der 25-Jährige wurde mit seinem Verein HK Kurbads in der Saison 2015/16 lettischer Meister in der ersten Lettischen Liga und machte hier 66 Scorerpunkte. Mit dem 1,90-Meter-Mann werden die Peißenberger Verteidiger sicher viel zu tun haben. Aber auch das Pegnitzer Urgestein Markus Schwindl mit seinem harten Handgelenkhammer ist immer wieder für ein Tor gut.

Die Peißenberger sollten Vollgas geben, damit die lange Fahrt nach Pegnitz keine Schneiderfahrt wird. Nach derzeitigem Stand werden am Wochenende alle Spieler der Eishackler mit an Bord sein. Lediglich hinter dem Einsatz von Tyler Wiseman steht wegen seiner Rücken bzw. Leistenbeschwerden noch ein Fragezeichen.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!