Endlich wieder ein Sieg auf fremden EisEA Schongau

Endlich wieder ein Sieg auf fremden EisEndlich wieder ein Sieg auf fremden Eis
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Zwar war das Spiel in Kempten nun auch nicht unbedingt „traumhaft“, jedoch angesichts der Ausfallliste der EAS und der Situation verständlich (u.a. fehlte der verletzte Topscorer Milan Kopecky, auch Marius Klein und Friedrich Weinfurtner konnten nicht auflaufen, Tobias Findl und Julian Kropp verstärkten am Freitag das 1b-Team).

Auch Kempten wollte seinen „Heimfluch“ beenden – und so ging es gleich von Beginn an robust zur Sache – schon vom Bully weg war klar – es würde ein „Kampfspiel“ werden.

Die Mammuts hatten einen Blitzstart. Gerade eine gute Minute war absolviert, da hatte Fabian Magg auf Zuspiel von Verteidiger Andreas Saal die EAS erstmals in Führung gebracht. Jedoch schon in der sechsten Minute konnten die Hausherren durch ihren Topscorer Nikolas Oppenberger den Ausgleich erzielen. In der  Folge musste die EAS einige Unterzahlsituationen – teilweise auch mit zwei Mann weniger – überstehen. Doch Goalie Niklas Marschall hielt das Team im Spiel.

Insbesondere im  torlosen zweiten Abschnitt. Denn waren die Strafen im ersten Abschnitt noch einigermaßen gleichmäßig verteilt (ESCK 12 + 2 x 10 Minuten; EAS 10 + 10 Minuten), trafen die Ausschlüsse im Mittelabschnitt nur Schongauer Spieler. Vier Unterzahlen, auch in 3-5 musste die Abwehr vor Goalie Niklas Marschall in diesem Abschnitt überstehen.

Zu Beginn des Schlussabschnitts geriet die EAS erneut in Unterzahl, doch diesmal entwischte Alexander Simon auf Zuspiel von Andreas Saal. Und so legten die Mammuts in Unterzahl das 1:2 vor (44.). Dennoch – es blieb eng. In der 55. Minute erhöhte Nico Bentenrieder auf 1:3, jedoch wenig später machte ein Fehler in Überzahl die Partei wieder eng. Ein abgefangener Pass ließ Kemptens Torjäger Tobias Epp auf 2:3 verkürzen (56.). Jedoch leistete sich jetzt Kemptens Spieler einige Strafzeiten – u.a. erhielt Co-Trainer Joe Hayse eine Spieldauer für sein lautstarkes Reklamieren). Die nahm die EAS dankbar an – in 5:3-Überzahl machte Matthias Brahmer auf Zuspiel von Nico Bentenrieder in der 58. Minute alles klar – 2:4.

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