Endlich mal wieder ein Sieg für die Black BearsFreising besiegt Trostberg mit 1:0

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Nach großem Kampf und dem sichtbaren Willen zum Sieg stand für das Team von Trainer Markus Knallinger trotz vieler vergebener Chancen wenigstens am Ende ein 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) auf der Anzeigetafel.

Nach fünf Spielen Sperre war Kevin Rentsch wieder mit dabei, ebenso Fabien Ferron und Simon Schorr, Armin Dünzl war auch fit und sogar Manuel Kühnl, der die ganze Woche angeschlagen war, wollte den Bears unbedingt helfen – und bereitete prompt den einzigen Treffer des Spiels vor. Dafür fehlte Goalgetter Martin Dürr nach einem bösen Foul in Dingolfing, Kapitän Bernhard Weinzierl wollte zwar spielen, musste aber schon nach wenigen Schritten beim Aufwärmen wieder abbrechen. Dennoch hatte Knallinger drei komplette Reihen, das Tor hütete zunächst Manuel Hanisch.

Von Anfang an war der Wurm drin, beide Teams kamen nicht in Fahrt und boten ein kämpferisches, teilweise hitziges, aber spielerisch schwaches Landesliga-Spiel. Dabei vergaben die Freisinger Stürmer reihenweise fast hundertprozentige Einschussmöglichkeiten, am Schluss, als Trostberg seinen Torwart vom Eis nahm um den Ausgleich zu erzwingen, verfehlten die Bears-Stürmer das leere Gehäuse. Auch eine vierminütige Überzahl Anfang des zweiten Drittels, als Milan Blaha sen. nach einem versuchten Stockstich kurz vor der Drittelpause für 2 + 2 +10 Minuten in die Kühlbox musste, konnte nicht genutzt werden. Dafür stand die Abwehr sehr stabil und überstand zahlreiche Unterzahlsituationen, auch drei gegen fünf ohne Tor.

Das erste Drittel war arm an Torchancen, das Spiel plätscherte rund um die Mittellinie hin und her. Felix Kammermeier stand zwei Mal alleine vor dem Trostberger Kasten, scheiterte aber ebenso wie Pavel Hanke, Johannes Weyer und Christian Birk mit Fernschüssen am Goalie Dax Deadrick. Als sich alle schon auf einen torlosen Pausentee eingestellt hatten, sorgte wieder mal ein Geistesblitz von Bears-Spielmacher Kühnl für ein Tor: ein Haken rechts, eine Drehung und dann der Pass auf Birk, der die Scheibe flach zum 1:0 einschob. Es sollte das einzige bleiben.

Das Spiel wurde immer hitziger, so dass sich die Schiedsrichter sogar zu einer Unterbrechung gezwungen sahen. Dabei redeten sie beiden Kapitänen ins Gewissen, damit sie mäßigend auf ihre Mannschaftskollegen einwirken. Freising nutzte vier Minuten Überzahl nicht, war danach aber selbst fast ständig ein Mann weniger auf dem Eis. In der 37. Minute verletzte sich Bears-Torwart Hanisch nach einem Check und machte Platz für Johannes Sedlmeier, der den Freisinger Kasten bis zum Ende mit tollen Paraden sauber hielt. Torchancen gab es im zweiten Drittel kam noch, das änderte sich auch nicht im letzten Spielabschnitt. Kampf um jede Scheibe war Trumpf. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Trostberg den Torwart vom Eis, wollte unbedingt den Ausgleich erzwingen. Sie scheiterten an der starken Freisinger Abwehr. Aber auch den Bears gelang es nicht, die Scheibe im leeren Chiefs-Gehäuse zu versenken.

Am nächsten Freitag kommt der EV Dingolfing in die Weihenstephan Arena, der in Bad Aibling mit 1:7 deutlich unterlag.

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