Eishackler verlieren Spiel in Peiting in einem DrittelZur ersten Pause noch 4:3 geführt

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
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Am Sonntag mussten die Peißenberger Eishackler erneut gegen den Oberligisten EC Peiting antreten. Auswärts unterlag der Bayernligiste mit 6:9 (4:3, 1:6, 1:0). Die rund 600 Zuschauer, unter denen sich rund 100 Peißenberger, befanden, sahen eine stark aufspielenden Peitinger Mannschaft die relativ zügig mit 3:0 in Führung ging. Die Eishackler hingegen erholten sich von drei schnellen Toren relativ schnell und schlugen unter der tollen Anfeuerung des Fanclubs zurück. Überhaupt konnten man in der Peitinger Halle meinen man sei irgendwie in Peißenberg. Man hörte eigentlich nur die Peißenberger Fans.

Mit Max Malzatzki und einem platzierten Handgelenkschuß zum 3:1 begann die Aufholjagd, die von Tyler Wiseman mit zwei Toren zum 3:2 und 3:3 fortgesetzt wurde. Die Peitinger waren hier einigermaßen verblüfft und auch der Peitinger Goalie Andreas Maag zeigte nach drei Toren Nerven und ließ einen eigentlich harmlosen Handgelenkschuß von Tobias Estermeier durch die Beine rutschen zur 4:3-Führung der Eishackler. So ging es mit einer Führung der Peißenberger in die Kabinen.

Im zweiten Drittel schienen sich die Peißenberger eine „Auszeit“ zu nehmen. „Meine Mannschaft stand wie Schweizer Käse auf dem Eis herum. Die Peitinger konnten um uns wie Pylonen herumspielen. Wir waren viel zu weit vom Gegenspieler weg”, so Trainer Randy Neal. Die Peitinger nutzen natürlich diesen Umstand eiskalt aus und machten in schneller Folge sechs Tore, bevor Dennis Neal den Ehrentreffer für die Eishackler in diesem Drittel erzielen konnte.

Mit 9:5 aus Peitinger Sicht ging es in den letzten Spielabschnitt. Die Eishackler gingen nun wieder so ans Werk wie im ersten Drittel und agierten mit dem Oberliga-Team der Peitinger auf Augenhöhe. Die Peitinger konnten den „Zehner“ nicht vollmachen und wieder war es Tyler Wiseman, der mit seinem dritten Tor den Endstand von 9:6 für Peiting herstellte.

Randy Neal sagte nach dem Spiel: „Nach der Korrektur in der zweiten Drittelpause waren die Jungs wieder näher am Mann und auch in den Unterzahlsituationen haben wir das umgesetzt. was wir wollten. Das funktioniert gut und dadurch bekamen wir keine Tore mehr. Dann hat der Schiri endlich mal auch für uns eine Überzahl gepfiffen und wir konnten diese Situation ausprobieren, was meiner Meinung nach auch sehr gut geklappt hat. Vor allem im ersten Sturm lief die Scheibe sehr gut aber auch im zweiten Sturm kam man zu einer guten Situation während der Überzahl. Das gesamte Spiel zeigte trotz der neun Gegentore sehr viele positive Aspekte. Auch wenn man neun Tore kassiert muss man gegen Peiting erst mal sechs Tore schießen. Die Mannschaft hat in diesem Spiel sehr viel Charakter bewiesen. Wir haben zwei Drittel gewonnen. Für mich ist es sehr positiv dass die Mannschaft auch drei Drittel die Geschwindigkeit gut mitgehen konnte.”

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