Eishackler verlieren nach starker Leistung 4:6 gegen HöchstadtGute Leistung des TSV Peißenberg

(Foto: Mario Schlüter – Eishackler Pressedienst)(Foto: Mario Schlüter – Eishackler Pressedienst)
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Das erste Drittel begann schon mit einem Schock. Sepp Staltmayr krachte in die Bande und verletzte sich im Gesicht am Jochbein. Nach dem Spiel wurde von Roman Klapper, dem Physio der Eishackler bestätigt, dass sich der Sepp das Jochbein gebrochen hat. Nach dem erkrankten Dennis Neal also noch ein Ausfall eines starken Verteidigers im laufenden Spiel, wobei für Staltmayr die Saison beendet ist. Wir wünschen dem Sepp auf jeden Fall gute Besserung und baldige Genesung.

Das Spiel lief nach kurzer Behandlung auf dem Eis weiter und In der fünften Minute gingen die Gäste aus Franken durch Dzemla mit 0:1 (5.) in Führung. Die Eishackler glichen aber durch einen Bauerntrick von Matthias Müller bei dem Goalie Schnierstein im Tor der Alligatoren keine gute Figur machte, zum 1:1 (12.) aus.

Dann kam das zweite Drittel und das hatte es in sich. Verrückte Welt kann man nur sagen. Die spielbestimmende Mannschaft, nämlich die Eishackler, verlieren dieses Drittel. Eine Chance nach der anderen wurde vergeben und jeweils nach zwei vergebenen Großchancen konnten die Höchstadter im Break innerhalb von zwei Minuten auf 1:3 davonziehen.

Doch auch im letzten Spielabschnitt und selbst nachdem die Höchstadter durch Petrak auf 1:4 erhöhten ließen sich die Eishackler nicht entmutigen. Wieder war es Matthias Müller der auf 2:4 verkürzte und Tyler Wiseman machte nur eine gute Minute später das 3:4. Jetzt waren die Peißenberger am Drücker doch es zeigte sich im Gegenzug die Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit der Gäste aus Höchstadt. Gerade als die Freude über den Anschlusstreffer von Wiseman abgeklungen war,  machte erneut Petrak das 3:5. Da zeigte sich der Unterschied der beiden Teams sehr deutlich. Peißenberg braucht halt viele Chancen und macht oft wenig daraus. Höchstadt hat wenige Chancen und ist eiskalt in der Verwertung. Dennoch, die Eishackler gaben wieder nicht auf und 52 Sekunden vor Schluß machte Kapitän Florian Barth das 4:5. Es keimte nochmal Hoffnung auf den Ausgleich weil auch die Alligators sich nur noch aufs Verteidigen beschränkten. Randy Neal setzte alles auf eine Karte und nahm den bis dahin absolut stark haltenden Jakob Goll vom Eis. Wiseman hatte dann noch eine Superchance zum Ausgleich doch Schnierstein im Tor der Höchstadter war nicht zu überwinden. Das Empty-Net-Goal 21 Sekunden vor Spielende besiegelte die Niederlage der Eishackler in diesem rassigen Eishockeyspiel. Die Peißenberger haben wie immer gekämpft bis zum Umfallen und man kann trotz der Niederlage vor den Burschen nur den Hut ziehen.

Durch diese Niederlage und den Sieg der Schönheider sind die Eishackler natürlich in den nächsten Spielen unter Druck, um unter den ersten vier Plätzen der Verzahnungsrunde A zu bleiben. Das natürlich der krankheitsbedingte Ausfall von Dennis Neal und Sepp Staltmayr in der Defensive  das Spiel in Schönheide nicht leichter macht, dürfte klar sein. Und auch Max Malzatzki und Tobias Estermaier haben sich verletzt. Inwieweit sie am Sonntag spielen werden ist noch nicht klar.

Die Peißenberger müssen sich am Sonntag um 9 Uhr morgens  auf den Weg nach Schönheide machen.