Eishackler siegen in WaldkraiburgFünf-Punkte-Wochenende perfekt

Felix Barth machte hinten dicht. (Foto: Verein)Felix Barth machte hinten dicht. (Foto: Verein)
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Die Peißenberger Eishackler erreichten das, womit keiner gerechnet hatte. Ohne die Verletzten Florian Barth und Markus Andrä konnten sie auch in ihrem Auswärtsspiel gegen den EHC Waldkraiburg am Sonntag als Sieger vom Eis gehen. Maßgeblich am knappen 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)-Sieg war an diesem Abend der Eishackler-Goalie Felix Barth beteiligt. Mit einer überragenden Leistung hielt er nach dem glücklichen Siegtreffer von Tobias Estermaier in der 21.Minute die Peißenberger im Spiel. Natürlich war der Treffer von Tobias Estermaier in Unterzahl ein Glückstreffer und eigentlich gar nicht als ernstzunehmender Torschuss, sondern eher als Befreiungsschlag in Unterzahl gedacht.

Der Torwart der Löwen konnte einem leidtun, denn er hat die Waldkraiburger durchaus in den ersten beiden Dritteln vor einem höheren Rückstand bewahrt. Die Eishackler wie Valentin Hörndl, Manfred Eichberger, Tyler Wiseman oder Marco Mooslechner kamen nämlich in den ersten beiden Spielabschnitten zu mehreren Chancen, die entweder vom Löwen-Goalie oder vom Torpfosten vereiteltet wurden. Auch die Waldkraiburger hatten ihre Chancen konnten sie aber nicht umsetzen und waren in ihren Überzahlspielen eher harmlos. Nur zehn Minuten im letzten Drittel brachten die Löwen die Eishackler richtig stark in Bedrängnis. Letztlich stand ihnen hier aber immer wieder der Eishackler-Goalie Barth im Weg.

Die Eishackler hatten also an diesem Abend das Glück des Tüchtigen, denn tüchtig waren sie an diesem Abend. Sie hielten sich zu einhundert Prozent an die vorgegeben Marschrichtung des Trainers und boten über drei Drittel eine konstante Leistung. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, denn einen 1:0-Vorsprung über so lange Zeit gegen eine Mannschaft wie Waldkraiburg zu halten, ist vorbildlich und zeigt auch, wieviel Moral und Willen in der Mannschaft steckt“, sagte Trainer Randy Neal nach dem Spiel.