Eisbären präsentieren sich trotz Niederlage als TeamOberstdorf unterliegt Füssen

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Das Ergebnis vom Sonntagsspiel mit einer 3:9 (2:4, 1:1, 0:4)-Niederlage gegen den EV Füssen scheint zwar eindeutig, jedoch tragen die Eisbären Oberstdorf auch ihren Sieg davon. Mit Kampfgeist und Zusammengehörigkeit von der ersten bis zur letzten Minute zeigte die Truppe von Coach Robert Köcheler ihr bislang bestes Spiel in der Vorbereitung. Nur die Kondition bei diesem läuferisch schnellen Spiel hielt nicht die vollen 60 Minuten.

Die Eisbären kämpften von Beginn an und erspielten sich in den ersten Minuten Großchancen durch Manuel Merk, der den Pfosten traf und Christian Engler der am Füssener Schlussmann scheiterte. Nach neun Minuten lag Füssen bereits 2:0 in Führung, doch die Eisbären ließen sich nicht beeindrucken. In der zehnten Spielminute nach Zuspiel von Christian Engler und Martin Hocker konnte Florian Umbreit den 1:2-Anschlusstreffer erzielen. Nur eine Minute später war es erneut das Trio Umbreit, Engler und Hocker, die den 2:2 Ausgleich erspielten, Torschütze war hier erneut Florian Umbreit. Füssen ließ das nicht auf sich beruhen und so ging es mit 4:2 in die erste Pause.

Im zweiten Spieldrittel zeigten die Eisbären, dass sie eine Mannschaft sind, jeder kämpfte für jeden und es ergaben sich schnelle und gefährliche Spielzüge, die nur am starken Füssener Schlussmann scheiterten. In der 34. Spielminute war es abermals Florian Umbreit, der in Überzahl den 3:4-Anschluss verbuchte. Füssen konnte ebenfalls eine Überzahl Situation erfolgreich nutzen, somit ging es 5:3 in die letzte Pause.

Im letzten Spielabschnitt standen die Eisbären noch mehr für einander ein die Stürmer halfen in der Verteidigung aus und die Verteidiger starteten schnelle Angriffe über die Außenbahnen was allen viel Kraft kostete, spätestens jetzt machte sich auch das Spiel vom Freitag bemerkbar und auch etwas die fehlende Eiszeit unter der Woche, denn jetzt war bei den Eisbären konditionell die Luft etwas raus. Hier zeigten die Oberallgäuer nun, dass sie zusammen agieren, so blieb der ein oder andere länger auf dem Eis um einem anderen mehr Zeit zum Verschnaufen zu geben. Jetzt war es ein Leichtes für die Füssener mit schnellen Spielzügen die Eisbären zu überlaufen und so stand es am Ende 9:3.

Die Eisbären blieben in diesem Spiel der Strafbank großteils fern und überzeugten mit Teamgeist und großem kämpferischen Einsatz weit über die Schmerzgrenze hinaus. Genau hier ist nun der Ansatz gemacht für das kommende Training, um für die Generalprobe am kommenden Wochenende gegen Burgau und Maustadt gewappnet zu sein.

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