Ein Spiel der verpassten Chancen – Penaltyniederlage gegen PfrontenEA Schongau

Ein Spiel der verpassten Chancen – Penaltyniederlage gegen PfrontenEin Spiel der verpassten Chancen – Penaltyniederlage gegen Pfronten
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Erfreulich bei der EA Schongau – alle Spieler waren wieder mit an Bord, auch wenn man dem einen oder anderen Crack noch deutlich ansah, dass er angeschlagen in das Spiel ging. Den Einlauf und die erste Drittelpause gestalteten die „Diamonds“ eine junge Cheerleader-Gruppe aus Schongau. 

Schon nach wenigen Sekunden hätte Marius Klein die EAS in Führung bringen können, als er allein auf Pfrontens Torhüter Andreas Jorde zufuhr. Die Szene blieb symbolisch für das ganze Spiel – gute Torchancen, wenig Treffer. Und so waren es die Gäste, die bis dahin kaum das Schongauer Drittel betreten hatten, die in der siebten Minute das 0:1 vorlegten. Die EAS tat sich schwer – erst in Überzahl gelang Nico Bentenrieder nach Vorarbeit von Marius Klein und Friedrich Weinfurtner in der 14. Minute den überfälligen Ausgleich.

Zu Beginn des zweien Abschnitts – kurz nach überstandener Unterzahl erstmals die Führung der Mammuts. Das „Schnapszahl“-Tor: 2. Drittel – 2. Tor der EAS bei 22:22 auf der Uhr erzielt durch die Nr. 22 – Verteidiger Maximilian Raß traf in 5:3.Überzahl zum 2:1 und Pfrontens Nr. 22 (Michael Friedl) durfte zurück aufs Eis. 

Als dann drei Minuten später Bastian Klein einen Konter der EAS auf Kapitän Norbert Löw einleitete – und dessen Querpass der von der Wechselbank angestürmte Julian Kropp zum 3:1 vollendete, sah alles danach aus, dass das Spiel der Mammuts ins Laufen gekommen sei. Jedoch eine bittere Minute – die 33. Minute – machte das Spiel wieder offen. Zunächst war eine Strafe gegen die EAS angezeigt, als der Anschlußtreffer zum 3:2 fiel. Zwar reklamierten die Schongauer Spieler, dass der sechste Pfrontener Feldspieler schon am Spielgeschehen teilgenommen hatte, als Pfrontens Schlußmann das Eis noch gar nicht verlassen hatte, der Treffer zählte dennoch. Die Unruhe und Unkonzentriertheit nutzten  die Gäste nur wenige Sekunden später gar zum Ausgleich – 3:3.

Der Schwung der EAS war dahin, erneut wurden gute Chancen vergeben, zudem wuchs Pfrontens vielbeschäftigter Goalie Andreas Jorde über sich hinaus. Auch nach 60 Spielminuten stand es noch 3:3. Das anschließende Penaltyschießen war das Spiegelbild der gesamten Partie – gute Chancen, wenig Erfolg. Nach einem 2:2 im ersten Durchgang, bei dem für die EAS Milan Kopecky und Bastian Klein trafen und bei Matthias Brahmers Schuß der Pfosten für den ausgespielten Torhüter rettete, war nach dann im zweiten Durchgang Schluss – Pfronten wurde glücklicher Sieger

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