Ein Sieg trennt die Gladiators noch vom Einzug ins FinaleZweites Spiel gegen Schongau

Bereits beim Auswärtsspiel in Schongau wollen die Gladiators den Sack zu machen. (Foto: Fengler/Gladiators)Bereits beim Auswärtsspiel in Schongau wollen die Gladiators den Sack zu machen. (Foto: Fengler/Gladiators)
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Ein Sieg trennt die Erding Gladiators noch vom Einzug ins Play-off-Finale der Landesliga. Den wollen sie am Freitagabend (20 Uhr) in der zweiten Halbfinalpartie bei den Schongau Mammuts einfahren. Sollten jedoch die Gastgeber siegreich bleiben, dann folgt am Sonntag (18 Uhr) in Erding das entscheidende dritte Spiel.

Mit 7:4 haben die Gladiators Spiel eins für sich entschieden, aber die Mammuts erwiesen sich als ausgesprochen hartnäckig. Genau das machte Schongaus Trainer Mut. „Die Mannschaft hat nie aufgegeben, das letzte Drittel haben wir sogar 2:1 gewonnen, daran werden wir uns am Freitag aufrichten“, hatte Reiner Lohr nach Spiel eins analysiert. „Wir haben eine junge Mannschaft mit einem Schnitt von knapp 24 Jahren, ich denke das ist die jüngste in der Landesliga, und alles was jetzt obendrauf kommt, ist Zugabe. Die sollen einfach Spaß haben.“

Den Druck sieht Lohr also beim Favoriten aus Erding. Dessen Trainer war von der Vorstellung im ersten Playoff-Halbfinale nicht begeistert. "Wir haben vor allem in der Defensive nicht gut gespielt und insgesamt keine richtige Kontrolle über die Partie bekommen“, meinte Petr Vorisek mit griesgrämigem Gesicht. „Ich weiß nicht, warum die Jungs daheim immer Probleme haben.“ Für ihn war letztlich nur wichtig, „dass wir Gott sei Dank gewonnen haben“. Seine Truppe habe zuletzt auswärts immer besser als daheim gespielt, deshalb sei er für Spiel zwei zuversichtlich.

Grund zum Optimismus ist auch die personelle Situation. So kehren die beiden Routiniers Stefan Peipe und Axel Schütz wieder ins Team zurück, was vor allem dem dritten Block wieder mehr Stabilität verleihen dürfte. Christian Poetzel steht dagegen noch nicht wieder zur Verfügung, Alex Gantschnig bekommt erst heute das endgültige ärztliche Ergebnis seiner Schulteruntersuchung, doch ist der Coach hier eher pessimistisch, was einen Einsatz angeht. Wie auch immer. „Wir haben genügend Qualität im Kader, dass wir uns in Schongau durchsetzen können“, sagt Vorisek.

Im zweiten Halbfinale hat sich im ersten Spiel Passau gegen Schweinfurt unerwartet deutlich mit 7:1 Toren durchgesetzt. Am Freitag steigt Spiel zwei in Schweinfurt.