Ein Katjuschenko kommt selten alleinZwillinge in Lindau

Ein Katjuschenko kommt selten alleinEin Katjuschenko kommt selten allein
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Beide Personalien tragen denselben Namen und beide sind am selben Tag geboren: Die Zwillinge Alex und Johan Katjuschenko eint endlich auch wieder der Verein, für den sie spielen – der EV Lindau Islanders. „Ich denke, dass beide im Paket sehr wertvoll sind und wir wollten ja schon letztes Jahr beide haben, aber dann ging Johann zum Studium in die USA. Dort spielte er in einem Collegeteam um sich fit zu halten“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher.  Der 24 Jahre alte Katjuschenko, der über die Erfahrung von 59 DEL2-Einsätzen bei den Ravensburg Tower Stars verfügt, gibt Islanders Trainer Sebastian Buchwieser eine neue Option auf der Mittelstürmerposition.

„Ich freue mich riesig, wieder gutes Eishockey zu spielen und mein Können unter Beweis zu stellen. Besonders freue ich mich natürlich, mit den ganzen Jungs, die ich von früher kenne, wieder zusammen zu spielen, ganz besonders natürlich mit meinem Bruder Alex“, sagt Katjuschenko, der die Nummer 23 beim EVL übernehmen wird. „Ich freue mich natürlich auch auf die Fans und die gute Stimmung bei den Heimspielen die ich ja bereits vom Zuschauen aus den Finalspielen kenne.“ Bei diesen Spielen wurden die Lindauer Verantwortlichen oft gefragt, ob Alex Katjuschenko verletzt sei, weil er nur zusehen würde. So viel zur Ähnlichkeit der beiden Zwillingsbrüder. Die Lindauer hoffen, dass sie auf dem Eis beim Gegner künftig genau so viel Verwirrung stiften.

Dort hat Alex Katjuschenko seine Spuren in seiner Premierensaison am Bodensee hinterlassen. Nach einigen Wochen der Anpassung nach seinem Wechsel von den Stuttgart Rebels aus der Regionalliga Südwest, zeigte der Außenstürmer mit der Nummer 22 sein Potential und kam in 40 Spielen auf 18 Scorerpunkte (3 Tore).  „Ich freue mich sehr auf die kommende Saison und dass es mit der Verpflichtung von Johann geklappt hat“, sagt Katjuschenko, der genau weiß, „dass jeder von uns noch etwas besser werden und noch mehr Gas geben muss, um an den Erfolg der vergangenen Saison wieder anschließen oder diesen sogar wiederholen zu können.“

Man darf durchaus gespannt darauf sein, wie gut die beiden Zwillinge miteinander harmonieren – sind sie doch die ersten, in der ersten Mannschaft des EVL. Brüderpaare gab es in der Vergangenheit reichlich, man denke nur an Peter und Stefan Eisenbarth oder Gerd und Kurt Unterkircher. Jetzt also ein Novum bei den Islanders oder wie es der zweite Vorsitzende Michael Messmer formuliert: „Ich freue mich auf „die doppelten Lottchen“ des Eissports. Gemeinsam werden sie uns sicher in der Tiefe des Kaders weiter voran bringen.“

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