Ein Abend zum VergessenESV Buchloe

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Die Partie glich dabei lange Zeit der Freitagsbegegnung, denn die Buchloer hätten vor allem im zweiten Drittel die Möglichkeit gehabt, das Spiel für sich zu entscheiden. Doch eine katastrophale Chancenverwertung brachte den ESV am Ende um einen möglichen Punktgewinn.

„Das erste Drittel war von beiden Mannschaften durchaus engagiert geführt, aber stellenweise auch einfach nur vogelwild“, fasste Pfaffenhofens Trainer Topias Dollhofer das Startdrittel passenderweise zusammen. Denn die Zuschauer bekamen neben zahlreichen individuellen Fehlern auch mehrere kuriose Tore zu sehen. So führen die Gäste nach den Treffern von Sebastian Weicht (4.) und Andreas Tahedl (5.) bereits nach fünf Minuten mit 0:2. Buchloe schien noch nicht wirklich konzentriert auf dem Eis zu sein, was sich auch nach dem Anschlusstreffer von Justin Bernhardt in der siebten Minute zeigte. Denn praktisch im Gegenzug stellten die Ilmstädter den alten Abstand durch Robert Gebhardt wieder her, nachdem diesem der Puck von der Bande direkt vor die Füße fiel. Zumindest konnte Daniel Huhn noch vor der ersten Pause auf 2:3 verkürzen, als er vor dem Tor optimal von Marc Weigant bedient wurde (14.).

Im Mittelabschnitt zeigten sich die Buchloer dann etwas geordneter und vor allem offensiv erspielten sich die Rot-Weißen nun eine Gelegenheit nach der anderen. Doch wie schon am Freitag schien das gegnerische Tor wie vernagelt zu sein. Reihenweise scheiterten die ESV-Angreifer entweder am gut haltenden Andreas Banzer im Kasten der Gäste, oder schlichtweg an sich selbst und der mangelhaften Chancenverwertung. Stellenweise fehlte den Piraten aber auch schlichtweg das nötige Quäntchen Glück, da die Scheibe in so mancher Situation einfach nicht über die Linie wollte. Und wie so oft sollte sich dann die alte Sportlerweisheit bestätigen, dass wenn man die Tore vorne nicht macht, diese eben hinten eingeschenkt bekommt. So bauten die Pfaffenhofener ihre Führung praktisch mit dem ersten echten Vorstoß im zweiten Drittel weiter aus. Alain Sägesser hatte ESV-Schlussmann Fritz Hessel nach einem mustergültigen Konter eiskalt zum 2:4 überwinden können (33.). Dieser Treffer nahm den Angriffsbemühungen der Hausherren nun wieder spürbar den Wind aus den Segeln, sodass keine weiteren Treffer bis zum letzten Seitenwechsel folgen sollten.

Auch im finalen Drittel fehlte es den Buchloern weiterhin an der entscheidenden Durchschlagskraft. Zudem schwächten sich die Gastgeber immer wieder selbst durch unnötige Strafzeiten. Die IceHogs hingegen standen hinten weiter diszipliniert und ermöglichten den Piraten so kaum gefährliche Aktionen. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann schließlich Andreas Tahedl. Dieser sicherte seiner Mannschaft mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in doppelter Überzahl den nicht unverdienten 5:2-Auswärtserfolg (55.).

Für die Piraten gilt es nach diesem rabenschwarzen Wochenende sich wieder neu aufzubauen, denn bereits am Freitag müssen die Buchloer nach Germering reisen (20 Uhr), ehe am Sonntag dann das mit Spannung erwartete Derby gegen den HC Landsberg auf dem Programm steht (17 Uhr).

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