EHC Waldkraiburg will auf der Siegerstraße bleibenSpiele in Dorfen und gegen Landsberg

Zuletzt in bestechender Form präsentierte sich Bayernliga-Topscorer Josef Straka. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Zuletzt in bestechender Form präsentierte sich Bayernliga-Topscorer Josef Straka. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Das Spielwochenende beginnt für den EHC Waldkraiburg allerdings auswärts im, der Autobahn sei Dank, nur noch 20 Minuten entfernten Dorfen bei den dort ansässigen Eispiraten. Für Dorfen ist zwar rechnerisch der Zug zur Verzahnungsrunde bereits abgefahren, dennoch geht es für Trainer Heinz Feilmeier und sein Team darum, die wichtigen Portionen Selbstvertrauen zu tanken, um in der unteren Zwischenrunde möglichst weit oben zu stehen. Dank des Modus in der Bayernliga, haben somit sogar Teams aus dem unteren Bereich der Tabelle noch Chancen auf die heiße Play-Off-Phase. Die Piraten vom ESC sahen in ihren letzten beiden Spielen nicht so schlecht aus. Gegen den aktuell fünftplatzierten Peißenberg gewann man im Penaltyschießen mit 3:4 und nur sieben Tage später wischte man mit dem Dritten, den Black Hawks aus Passau, das heimische Dr.-Rudolf-Stadion einmal feucht durch und gewann 6:3. Vor allem der Ex-Löwe Tomas Vrba aber auch Lukas Miculka ließen dabei wieder von sich hören und ihre Formkurve in die Höhe schnellen. Wie immer bedeutet das, dass beim „Lieblingsgegner“ der EHC-Fangemeinde, nichts auf die berüchtigte leichte Schulter genommen werden darf. In dieser Bayernliga kann ein Letzter auch einen ersten schlagen, wenn dieser zu selbstsicher agiert.

Die Gäste vom kommenden Sonntag (17.15 Uhr) haben es ebenfalls in sich. Die Riverkings aus Landsberg kommen in die Raiffeisen-Arena zum letzten Heimspiel des EHC Waldkraiburg in dieser Saison und in dieser Vorrunde. Im Hinspiel, das Anfang November stattfand, konnte die Mannschaft des EHC Waldkraiburg das Landsberger Team durch Tore von Vogl, Huber, Straka und Rousek, vor 975 Zusehern noch mit 5:2 besiegen. Ein solches Ergebnis würde eine vom Verletzungspech geplagte Waldkraiburger Mannschaft im Moment wohl auch ungesehen unterschreiben. Dies dürfte sich gegen einen HC Landsberg, der am vergangenen Spieltag Ligaprimus Miesbach mit 4:1 nach Hause schickte, jedoch deutlich schwieriger gestalten. Dies könnte mitunter auch daran liegen, dass Landsberg seinen momentanen sechsten Platz und damit die sichere Teilnahme an der Verzahnung, nicht kampflos hergeben möchte und die Motivation entsprechend bis in die Haarspitzen und darüber hinaus, gegeben sein dürfte.

Das Derby in Dorfen startet am 27. Dezember um 20 Uhr im Dr.-Rudolf-Stadion am Volksfestplatz 2 in Dorfen. Das Spiel gegen Landsberg beginnt am Sonntag, 29. Dezember, um 17.15 Uhr.

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