EHC Waldkraiburg verschenkt drei wichtige Punkte in SchongauLetztes Heimspiel der Meisterrunde gegen Miesbach steht an

Christof Hradek war einer der wenigen Lichtblicke, in der Offensive der Löwen beim Mittwochsspiel. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)Christof Hradek war einer der wenigen Lichtblicke, in der Offensive der Löwen beim Mittwochsspiel. (Foto: Paolo Del Grosso/EHC Waldkraiburg)
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Das Spiel begann verheißungsvoll, die Löwen liefen schnell und ließen den Mammuts nur wenig Platz ihr eigenes Spiel zu entfalten. Chancen von Philipp Lode und Thomas Rott eröffneten das Spiel, versandeten jedoch vorerst ungenutzt. Der Gastgeber hingegen verlagerte sich auf Entlastungsangriffe welche deshalb jedoch nicht ungefährlich blieben. Auffällig hier erneut der Angreifer Jason Lavallée der, sobald er vor dem Tor auftaucht, dort auch Gefahr versprühte. Nach rund zehn Minuten, in welchen hauptsächlich die Löwen spielbestimmend agierten, kann Schongaus Seelmann sich lösen und im Alleingang auf Christoph Lodes Tor zufahren. Diese Situation wurde, laut des Schiedsrichtergespanns regelwidrig gelöst, entsprechend erhielten die Mammuts einen Penalty. Die Nummer 21 der Mammuts trat an, versuchte es flach rechts, doch Christoph Lode hat nicht nur lange Beine, sondern auch schnelle Reaktionen und ließ diesen Treffer nicht zu. Wenige Minuten später dann der erste Treffer des Spiels, dieser ging an die Löwen. In einer zwei gegen eins Situation verwandelte Christian Neuert ein schönes Zuspiel von Sebastian Stanik zum 1:0-Pausenstand.

Auch der zweite Durchgang begann ganz im Sinne des EHC Waldkraiburg. Früh im Spiel versuchten sie die Führung zu erhöhen wie bei einer Situation mit Florian Brenninger und Nico Vogl, die jedoch torlos verstrich. Nach guten fünf Minuten im Drittel dann der nächste Torjubel der, trotz der ungünstigen Uhrzeit, rund 15 mitgereisten Zuseher. Christof Hradek war es, der im Nachfassen einen Torschuss von Florian Brenninger zum 2:0 verwandeln konnte. Auch die folgenden rund zehn Minuten waren eher geprägt vom Spiel der Löwen. Als neutraler Zuseher hätte man zu diesem Zeitpunkt zwar von einem torarmen, jedoch ungefährdeten Sieg der Löwen ausgehen können. Zwar erzielte Schongau in der Zwischenzeit den 1:2-Anschlusstreffer durch Kevin Steiner, zeigte sich im Anschluss jedoch nicht deutlich stärker und motivierter. Aus noch ungeklärten Gründen erfuhren die Löwen spät in diesem Durchgang jedoch jenen Bruch, den man bereits seit einigen Wochen in viele Spielen beobachten konnte. Unkonzentriertheiten bereits im Aufbau oder unangebrachte Verspieltheit im Verteidigungsdrittel ließen den Gastgeber langsam Oberwasser gewinnen, so war es nur folgerichtig, dass die EA Schongau noch vor dem rettenden Pfiff zur zweiten Drittelpause durch Jason Lavallée zum 2:2-Ausgleich treffen konnte.

Auch im dritten Drittel besserte sich das Spiel der Löwen nicht spürbar. Zerfahren von nun deutlich mehr Strafen auf beiden Seiten, hatte das Spiel nun auch weniger Möglichkeiten sich voll entfalten zu können. Möglichkeiten gab es nun allgemein weniger und wenn, dann waren die Torhüter Blankenburg für Schongau und Lode für den EHC Waldkraiburg stets zur Stelle. In der Mitte des Durchgangs, es spielten gerade vier Schongauer Spieler gegen drei Waldkraiburger, nutzte Tomanek von der EA Schongau einen Querpass vor dem Waldkraiburger Tor um zum 3:2-Endstand zu treffen.

Am Freitag, 25. Febrzar, steht bereits das nächste Spiel für die Löwen an. In der heimischen Arena treffen die Löwen um 20 Uhr auf den TEV Miesbach. Auch wenn rechnerisch die Play-off-Spiele noch nicht ganz außerhalb der Reichweite sind, könnte es sich hierbei dennoch um das letzte Heimspiel der Löwen handeln, weshalb jeder, der noch einmal Live-Eishockey in Waldkraiburg sehen möchte, angehalten ist, sich dieses Spiel gegen einen Top-Gegner vor Ort anzusehen.

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