EHC lässt seine Fans leidenEHC Mitterteich

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Konzentriert und druckvoll begann der EHC gegen den Favoriten und dieser zeigte sich über die Sturmgewalt der Stiftländer überrascht. Die Abwehr um den sicheren Dragons-Keeper Stolz stand bestens, schnelle und sichere Spielzüge brachten die Waldkraiburger immer wieder in Verlegenheit.

In der fünften. Spielminute die Belohnung: Führung für Mitterteich in Überzahl durch einen schön herausgespielten Treffer von Bado. Der EHC stürmte munter weiter  und Patrick Pfänder erhöhte in Unterzahl nach einer mustergültigen Kombination mit Tausend zum 2:0. Waldkraiburgs Coach Vorisek beorderte seine Cracks in eine Auszeit und er musste seinen Löwen wahrscheinlich erklären, dass heute spielerisch kein Sieg eingefahren werden kann. Prompt kamen die Gäste durch Miculka in der  15. Minute in Überzahl zum 2:1 heran und in der 19. Minute erkämpften die Löwen den 2:2-Ausgleich (19., Kaltenhauser).

Unbeeindruckt vom Ausgleich durch die Gäste übernahmen die Mitterteicher auch im zweiten Drittel die Initiative „Sturm Offensive“ und konsequente Manndeckung. In der 21. Minute brachte Deske durch einen Schlenzer die Dragons in Führung.  Das Spiel gewann in der Folgezeit immer mehr an Härte. Waldkraiburg glich in der 38. Minute in Überzahl zum 3:3 aus (Führmann). Ein verdeckter Stockstich gegen Kapitän Kreuzer wurde nicht geahndet und der Mitterteicher musste blutig das Eis verlassen und sich im Krankenhaus Waldsassen behandeln lassen.

Das letzte Drittel zeigte, was die Dragons wirklich zu leisten vermögen: Doppelschlag zum 5:3.

In der 46. Minute donnerte Abwehrchef Flamik die Scheibe von der blauen Linie in die Maschen. Drei Minuten später erhöhte Huber auf Vorlage von Deske zum 5:3 und das eigentliche 6:3 von Trolda wurde vom Schiedsrichter nicht gegeben, weil sich die Scheibe sich nicht hinter der Torlinie befand. Doch Bilder vom Fototeam Wölfel und Weidner zeigen das Gegenteil, dass die Scheibe eindeutig hinter der Linie von Keeper Vetter rausgefischt wurde. Allerdings war dies für das Schiedsrichtergespann schwer zu erkennen.

Und es kam noch schlimmer. Patrick Pfänder musste nach einem Bandencheck mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Mannschaften schenkten sich in  Sachen Härte nichts und es kam für die bereits dezimierten Dragons noch dicker. Trolda brach sich sechs Minuten vor Schluss die Kufe und konnte nicht mehr weiterspielen. Boris Flamik erlitt Krämpfe und musste vom  Eis. Dann ein Break – aber Hausauer, Schmidt und Deske scheitern zu Dritt an Löwenkeeper Vetter. Schließlich kam, was kommen musste: Die übrigen kämpfenden Dragons hielten dem zunehmenden  Druck des Favoriten in den letzten Minuten nicht mehr stand und in der 58. Minute glichen die Gäste durch Führmann zum 5:5 aus, nachdem Höck in der 55. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Mit diesem für den Favoriten schmeichelhaften Ergebnis ging es ins Penaltyschießen. Die Löwen konnten hier ihre ganze Routine nutzen und als Sieger das Eis verlassen.

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