EHC Königsbrunn startet mit zwei Neuzugängen in die Play-downsAuftakt gegen Ulm und Pfaffenhofen

Dennis Tausend (links) und Dominik Zimmermann (rechts) werden schon am Freitag in Ulm ihr Debut geben. (Foto: EHC Königsbrunn)Dennis Tausend (links) und Dominik Zimmermann (rechts) werden schon am Freitag in Ulm ihr Debut geben. (Foto: EHC Königsbrunn)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Schon am Dienstag absolvierten zwei neue Spieler ihr erstes Training beim EHC, beide mit Königsbrunner Vergangenheit. Mit dem 27-jährigen Dominik Zimmermann kehrt ein altgedienter Akteur in den Kader der Brunnenstädter zurück. Von 2015 bis 2018 schnürte er noch für den EHC Königsbrunn die Schlittschuhe, eher er nach Burgau zu den Eisbären wechselte und dort zuverlässig Scorerpunkte ablieferte. In dieser Saison traf er in einem Vorbereitungsspiel schon gegen den EHC und zeigte, dass er immer noch weiß, wo das Tor steht. Im gleichen Vorbereitungsspiel konnte auch der zweite Neuzugang punkten, der ebenfalls zuletzt in Burgau spielte. Dennis Tausend hat schon reichlich höherklassige Erfahrung bis zur Oberliga sammeln können. Einer seiner ersten Vereine im Seniorenbereich war der Landesligist ESV Königsbrunn, er stand dann unter anderem bei den Hammer Eisbären, dem ERC Sonthofen und den Landsberger Riverkings unter Vertrag. Danach spielte der 29-Jährige in Bad Kissingen und seit 2016 in Burgau. Dort zählte er zu den Top-Scorern seiner Mannschaft und will sich wie auch sein Sturmpartner Zimmermann beim EHC Königsbrunn beweisen. Schon am Freitag sind beide spielberechtigt und sollen in Ulm gleich zum Einsatz kommen.

Auch die Devils haben seit der letzten Begegnung vor zwei Wochen aufgerüstet, dieses Spiel konnte Ulm mit 4:2 für sich entscheiden. Neuzugang Martín Podešva hat zwar erst zwei Partien für seinen neuen Verein absolviert, konnte aber schon drei Treffer erzielen und zwei weitere vorbereiten. Der 33-jährige tschechische Center wechselte vom Oberligisten Deggendorf zu den Donaustädtern und spielt in einer Reihe mit Top-Scorer Dominik Synek. Auch dessen Statistik kann sich sehen lassen. Der 27-jährige Tscheche erzielte bisher zehn Treffer und bereitete ebenso viele vor. Beim letzten Aufeinandertreffen mit dem EHC traf er zum 1:0 und zeigte seine Gefährlichkeit. Zuletzt konnten die Devils durch sehr gute Leistungen überzeugen und werden nur schwer zu schlagen sein.

Am Sonntag sind dann die Icehogs der nächste Gegner im Kampf um den Abstieg. Das letzte Spiel konnte Königsbrunn zwar deutlich mit 6:0 für sich entscheiden. Doch Pfaffenhofen zeigte zuletzt starke Leistungen und schlug Buchloe mit 7:1. Danach kassierten die Icehogs eine 4:6-Niederlage gegen Erding. Vor allem die erste Reihe mit Nick Endress und Danny Hanlon konnte zu überzeugen, die beiden erzielten in bisher 25 absolvierten Spielen 75 Scorerpunkte.

Für Königsbrunn gilt nun, gegen jeden Gegner 100 Prozent Leistung abzurufen, denn die aktuelle Saison hat gezeigt, wie eng die Bayernliga in der Leistungsdichte zusammengerückt ist. Die bisherigen Punkte zählen jetzt nicht mehr, alle Vereine fangen in den Play-downs wieder bei null an. Vorstand Tim Bertele hadert noch mit dem Abschneiden in der Vorrunde, ist aber insgesamt optimistisch:

„Am Ende fehlten uns nur wenige Punkte, um einen Platz in der Aufstiegsrunde zu erreichen. Wir hatten es selbst in der Hand, leider haben wir in zwei, drei Partien Punkte verschenkt. Diese haben uns dann in der Endabrechnung gefehlt. Nun gilt es alle Kräfte zu bündeln, um den Klassenerhalt schnellstmöglich zu sichern. Dazu haben wir uns nochmals mit Dennis Tausend und Dominik Zimmermann verstärkt. Beide zählten in den letzten Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Spielern der Landesliga. Sie verleihen uns nochmals deutlich mehr Spielstärke und Kadertiefe. Zudem hoffen wir in der nächsten Woche auf eine Erhöhung der Zuschauerkapazität auf 50 Prozent, sodass auch wieder mehr Zuschauer die Packenden Duelle live mitverfolgen können.“

Der Verein weist darauf hin, dass beim Heimspiel gegen Pfaffenhofen maximal 225 Zuschauer erlaubt sind und im Stadion die 2G-Plus-Regel beim Einlass gilt. Eine begrenzte Anzahl Eintrittskarten kann online auf der Webseite des Vereins erworben werden. Selbst mitgebrachte Selbsttests können vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden. Personen, die ihre Booster-Impfung bereits vor 15 Tagen abgeschlossen haben, benötigen keinen zusätzlichen Test. In der Eishalle sind FFP2-Masken Pflicht, zum Essen und Trinken dürfen diese aber abgenommen werden. Der EHC Königsbrunn bittet aufgrund dieser Auflagen um frühzeitiges Erscheinen.

Das Spiel gegen Pfaffenhofen wird auch als Stream kostenpflichtig per Sportdeutschland.tv angeboten.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!