EHC Königsbrunn holt Punkt gegen ErdingNiederlage in Overtime

Im Hinspiel traf Jakub Bitomsky noch zweifach für den EHC, doch dieses Mal war für ihn die Partie verletzungsbedingt schon nach sieben Spielminuten gelaufen. (Foto: EHC Königsbrunn)Im Hinspiel traf Jakub Bitomsky noch zweifach für den EHC, doch dieses Mal war für ihn die Partie verletzungsbedingt schon nach sieben Spielminuten gelaufen. (Foto: EHC Königsbrunn)
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Die Gastgeber traten mit 18 Feldspielern an, Königsbrunn mit 16. Nicht mit dabei waren wie schon am Freitag der verletzte Michael Rudolph und Antti-Jussi Miettinen.

Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen unterhaltsamen Fight auf Augenhöhe. In der flotten Partie agierten die Kontrahenten mit viel Zug zum Tor und erarbeiteten sich gute Chancen. Allerdings verletzte sich Königsbrunns Top-Scorer Jakub Bitomsky in der 7. Spielminute, für ihn war die Partie beendet. In der 13. Spielminute hatten die Gladiators die wohl beste Einschussmöglichkeit, verpassten es aber zu treffen. Nur eine Minute später hatten die Brunnenstädter eine hochkarätige Gelegenheit, die aber ebenfalls folgenlos blieb. Bis Drittelende wollte kein Treffer fallen, die Zuschauer bekamen bis dahin unterhaltsame 20 Spielminuten mit viel Tempo zu sehen.

Auch im mittleren Spielabschnitt begannen beide Teams wieder mit viel Geschwindigkeit und kämpften um jeden Puck. Im Laufe des Drittels fingen sich die Gastgeber dann aber zu viele Strafen ein, in der 37. Spielminute traf Tim Bullnheimer nach Anspiel von Dennis Tausend zum 1:0 für Königsbrunn. Allerding hatten die Gladiators zuvor gleich zwei Breakchancen, die aber zum Glück für die Brunnenstädter folgenlos blieben. Vor der Pause kassierte der EHC zwar noch eine Strafe, Erding konnte diese aber nicht nutzen .Zudem war Königsbrunns Goalie Markus Kring seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt und mit direkten Schüssen nicht zu bezwingen.

Im letzten Drittel lief es für den EHC zunächst wie geschmiert, nach einem Doppelschlag der Brunnenstädter stand es in der 47. Spielminute schon 3:0 für Königsbrunn. Doch danach fingen sich der EHC gleich zwei Strafzeiten kurz hintereinander. Die offensivstarken Gastgeber ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen, zunächst gelang ihnen in doppelter Überzahl der 3:1 Anschlusstreffer, nur eine Minute später nutzten sie auch noch die einfache Überzahl zum 3:2. Beide Tore gaben Erding sichtlich Auftrieb, denn die Gladiators hatten nun mehr vom Spiel und drängten auf den Ausgleich. Zwei Minuten vor dem regulären Ende wurden die Bemühungen der Gastgeber belohnt, Philip Michl erzielte das 3:3 für Erding, ein weiterer Treffer fiel bis Drittelende nicht mehr. Die Partie ging jetzt in die Overtime. Königsbrunn hatte zunächst die Chance, in Überzahl für die Entscheidung zu sorgen, doch der EHC verpasste es ein Tor zu erzielen. Dafür trafen die Gladiators, erneut war es Philipp Michl, der nach feinem Anspiel Goalie Kring keine Chance ließ und für den Sudden Death sorgte.

Königsbrunn verliert knapp mit 3:4 nach Verlängerung und holt sich einen letzten Punkt, am Ende hatten die offensiv bärenstarken Erdinger das bessere Ende für sich. Trotzdem kann Königsbrunns Trainer Sven Rampf zufrieden sein, denn trotz der Ausfälle wichtiger Leistungsträger präsentierten sich die Brunnenstädter als Gegner auf Augenhöhe und verabschieden sich mit einer Klasseleistung aus der Saison 2021/22.

EHC-Coach Sven Rampf war trotz der Niederlage zufrieden mit der Mannschaft: „Im ersten Drittel hatte Erding schon gute Möglichkeiten. Danach haben wir aber im zweiten Abschnitt unsere Chance genutzt. Im letzten Drittel gehen wir zwar mit 3:0 in Führung, kassieren dann aber zwei Treffer, das haben die Gladiators sehr gut gemacht. Die haben schon Qualität im Kader und hatten es gut ausgespielt. Am Ende fehlte uns auch ein Quäntchen Glück und wir geben das Spiel noch aus der Hand. Trotzdem bin ich stolz auf meine Mannschaft, die haben sich reingehängt und bis zum Ende gefightet.“


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