EHC Königsbrunn brennt auf RevancheNur ein Spiel am Wochenende

Antti-Jussi Miettinen zeigte nach seiner Verletzungspause eine starke Partie und wird auch gegen Ulm im Kader stehen. (Foto: EHC Königsbrunn)Antti-Jussi Miettinen zeigte nach seiner Verletzungspause eine starke Partie und wird auch gegen Ulm im Kader stehen. (Foto: EHC Königsbrunn)
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Anfang Januar trafen beide Mannschaften das letzte Mal aufeinander, der EHC hatte in der Auswärtspartie aber das Nachsehen. Mit 2:4 verlor Königsbrunn das Spiel und verpasste wichtige drei Punkte, die am Ende wohl auch die Aufstiegsrunde kosteten. Auffälligster Spieler auf Seite der Devils war der 26-jährige tschechische Kontingentspieler Dominik Synek, der die ersten beiden Treffer erzielte und auch die interne Scorerliste seiner Mannschaft anführt. In 17 Pflichtspielen erzielte er 10 Tore und bereitete 12 weitere vor. Nach dem Spiel gegen Königsbrunn war Ulm nochmal auf dem Transfermarkt tätig und verpflichtete einen weiteren Tschechen als zweiten Kontingentsspieler. Mit dem 33-jährigen Martín Podešva trafen die Devils scheinbar eine gute Wahl, denn nach drei Spielen für seinen neuen Verein kann er schon fünf Treffer und zwei Vorlagen auf seinem Scorerkonto verbuchen. Der spielstarke Center sammelte schon in den beiden höchsten Ligen seines Heimatlandes Erfahrungen und war zuvor beim Oberligisten Deggendorf aktiv. Die Devils mussten zuletzt allerdings einige Spiele wegen positiven Coronafälle absagen. Am letzten Wochenende stiegen sie dann wieder in den Ligenbetrieb ein und verloren nur knapp gegen den TSV Erding. Bis kurz vor Spielende lagen die Devils sogar noch dank der beiden Treffer von Martín Podešva mit 2:1 vorne, kassierten dann aber noch zwei schnelle Tore und verschenkten den Sieg. Gegen den ECH soll nun auf heimischen Eis der nächste Sieg eingefahren werden.

Für Königsbrunn stand nach dem überzeugenden Sieg gegen Erding erstmal Regeneration auf dem Programm, das Training am Dienstag wurde gestrichen. Der EHC muss aber in der Partie auf Kontingentspieler Hayden Trupp verzichten, der sich am Sonntag eine Verletzung zuzog und unter der Woche nicht am Training teilnehmen konnte. Wie lange er insgesamt ausfallen wird, ist noch unklar, so dass Königsbrunns Coach Andy Becher wohl oder übel wieder seine Reihen umstellen muss. Er fordert von seiner Mannschaft einen Sieg:

„Das 2:4 in Ulm war für uns natürlich eine schmerzhafte Niederlage. An diesem Wochenende haben wir nur ein Spiel, daher können wir alles in die Waagschale werfen. Wir wollen permanent Druck ausüben, sowohl offensiv mit Scheibe als auch defensiv gegen die Scheibe. Grundvoraussetzung dafür ist eine hohe Laufbereitschaft über 60 Minuten, dazu gilt es unsere Chancenauswertung effektiver zu gestalten, das ist in der aktuellen Situation und in der Vergangenheit unser größtes Manko gewesen. Im Fokus arbeiten wir deshalb gerade in den Trainingseinheiten an unserer Abschlussschwäche. Wir sind aber guter Dinge und auf das Spiel vorbereitet.“

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