EHC ist VorrundenmeisterEHC Waldkraiburg

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Die Tore für die Industriestädter, die in einem furiosen Mitteldrittel zwischenzeitlich in Rückstand geraten waren, erzielten Andreas Paderhuber, Max Kaltenhauser, Nico Vogl und Daniel Hämmerle (2).

58 Punkten holten die Waldkraiburger in ihren bisherigen 21 Spielen und der direkte Verfolger Höchstadter EC hat neun Punkte weniger auf dem Konto bei noch drei zu absolvierenden Spieltagen. Da bei Punktgleichheit zweier Mannschaften der direkte Vergleich als erstes Kriterium herangezogen wird, durften sich die Löwen am Freitag in Pfaffenhofen bereits freuen, denn beide Begegnungen mit den Höchstadter Alligators gingen an den EHC (5:3 und 2:1 nach Penaltyschießen). „Das ist natürlich eine schöne Sache für die Presse und natürlich nehmen wir das gerne mit. Wir wissen aber sehr wohl, dass dieser Titel keinen großen Wert hat und jetzt erst die richtig heiße Phase der Saison beginnt. Da müssen wir, wie alle anderen, wieder bei null anfangen auch wenn der erste Platz schon nicht schlecht für das Selbstvertrauen ist“, erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz am Tag nach dem Sieg in Pfaffenhofen. Dieser kam jedoch nicht so leicht zustande, wie sich das mancher vor dem Spiel vielleicht gedacht hatte, hinsichtlich der Tabellensituation: Die Löwen auf Rang eins, Pfaffenhofen auf Platz zehn. Die Ice Hogs machten dem EHC, bei dem Philipp Spindler und Oleg Tokarev wieder ins Team zurückkehrten, aber von der ersten Minuten an das Leben schwer. Im Tor der Waldkraiburger stand Fabian Birk, die zweite und dritte Angriffsreihe wurde etwas umgestellt und auch das von Zerwesz so gern praktizierte Spiel mit vier Reihen konnte aufgrund der entspannten Personallage durchgezogen werden. Zählbares sprang dabei im ersten Drittel noch nicht heraus und so ging es mit einem 0:0 zum ersten Pausentee.

Die mittleren 20 Minuten und hierbei besonders die ersten fünf Minuten hatten es dann aber in sich- in 305 Sekunden sollten nun nämlich fünf Tore fallen. Andreas Paderhuber markierte kurz nach Wiederbeginn zunächst das 1:0 für den EHC (20:39), Ex-Löwe Thomas Gabler glich im Gegenzug aber zum 1:1 aus (20:56). ECP-Kapitän David Vokaty brachte Pfaffenhofen dann sogar in Führung (23:53), doch hatte Daniel Hämmerle, der in den sieben Spielen zuvor nur einmal getroffen hatte, die richtige Antwort parat und glich fast im Gegenzug erneut aus (24:24). Den Treffer zur abermaligen Führung für die Löwen war dann aber dem Kapitän vorenthalten: Max Kaltenhauser stellte in Überzahl auf 3:2 für den EHC (25:05) und erzielte damit gleichzeitig den Jubiläumstor: Sein Treffer war 100. der Waldkraiburger in dieser Spielzeit.

Kurz nach Beginn des letzten Abschnitts durften die Industriestädter erneut jubeln, denn Nico Vogl, der in der zweiten Sturmreihen der Löwen zum Einsatz kam, stellte auf 4:2 für seine Farben (41:06). Pfaffenhofens Trainer Topias Dollhofer, der im Sommer 2014 den Co-Trainer-Posten in Memmingen gegen den „Chefsessel“ bei den Ice Hogs eingetauscht hatte, holte Keeper Andreas Banzer in den Schlussminuten vom Eis, doch ging dieser Schuss nach hinten, oder besser gesagt ins eigene Tor los: Daniel Hämmerle schaffte den Break und schob ins leere Tor zum 5:2-Endstand ein (59:51).

Tore: 0:1 (20:39) Paderhuber A., 1:1 (20:56) Gabler Th. (Seibert L., Schuster M.), 2:1 (23:53) Vokaty D., 2:2 (24:24) Hämmerle D., 2:3 (25:05) Kaltenhauser M. (Paderhuber A. PP1), 2:4 (41:06) Vogl N. (Hämmerle D.), 2:5 (59:51) Hämmerle D. (ENG). Strafen: Pfaffenhofen 8, Waldkraiburg 8. Zuschauer: 195.


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