EHC fiebert Derby gegen Dorfen entgegenEHC Waldkraiburg

EHC fiebert Derby gegen Dorfen entgegenEHC fiebert Derby gegen Dorfen entgegen
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Am Freitag gastiert das Team um Kapitän Max Kaltenhauser zum Lokalderby bei den Eispiraten (Beginn: 20 Uhr), zwei Tage später kommt es zur Neuauflage des Endspiels um die Meisterschaft aus dem Jahr 2008, denn dann kommt der EC Pfaffenhofen zum zweiten Heimspiel der Saison in die Industriestadt (Beginn: 17.15 Uhr).

Mit hohem Verkehrsaufkommen wird am Freitagabend wieder auf der Staatsstraße 2084 zu rechnen sein – der gern geschimpften „Bauernautobahn“ zwischen Heldenstein bei Waldkraiburg und Dorfen. Denn dorthin reisen erfahrungsgemäß immer viele Fans der Löwen, im letzten Dezember waren es beispielsweise 700, die die Partie zwischen dem ESC und dem EHC sahen. Damit machten sie den Kassier der Eispiraten in der gesamten Saison am glücklichsten – es war das bestbesuchte Heimspiel Dorfens überhaupt. Damals gewannen die Eispiraten mit 7:6 nach Penaltyschießen und auch beim letzten Aufeinandertreffen im Februar, siegte die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Vogl mit 3:2 dank eines Treffers vom Kanadier Jarret Granberg 31 Sekunden vor Schluss. Inzwischen hat sich jedoch einiges getan, beim ESC Dorfen. Aus dem eigenen Nachwuchs wurde Verteidiger Laurin Hobmaier hochgezogen, vom Bezirksligisten Gebensbach kamen die Stürmer Patrick Beham und Matthias Selmair. Aus der Erdinger 1b-Mannschaft wechselte Torhüterin Nadja Gruber, von der Erdinger Oberliga-Truppe kamen Verteidiger Christian Mitternacht, sowie die Angreifer Florian Brenninger und Christian Poetzel- dafür ist Dorfen eines der vier Teams ligaweit, die bislang keinen ausländischen Kontingentspieler verpflichtet haben. Sechs Spieler haben dagegen das Schiff der Eispiraten verlassen, darunter auch Philipp Spindler, der erneut beim EHC Waldkraiburg anheuerte- besonders für ihn wird dieses Wochenende also ein besonderes, schließlich stand er neben Dorfen auch schon für Sonntagsgegner Pfaffenhofen auf dem Eis.

Bei den Ice Hogs, die am Sonntag in Waldkraiburg erwartet und für eine Neuauflage des legendären Endspiels um die Bayerische Meisterschaft aus der Saison 2007/08 sorgen werden, fand im Sommer ein großer personeller Umbruch statt. Acht Spieler gingen, zehn Neue kamen, mit Topias Dollhofer übernahm zudem ein neuer Trainer das Kommando an der Bande. Seit Ende der letzten Saison wird außerdem das Stadion des ECP umgebaut und renoviert, was bei Heimspielen noch zu Komplikationen führt, da sich die Kabinen noch provisorisch außerhalb des Stadions befinden. Besonders der Umbruch im Team sorgte in den Sommermonaten aber für alles andere als Zuversicht unter den Anhängern der Ice Hogs – zu unerfahren und dünn besetzt sei der Kader, Abstiegskampf die logische Konsequenz, so die Experten. Wie so oft wurden diese „Spezialisten“ unter der Pessimisten aber Lügen gestraft, denn Trainer Dollhofer, der zuvor schon als „Co“ in Memmingen hervorragende Arbeit geleistet hatte, stellte seine Mannschaft bestens ein für den ersten Spieltag: Gegen Titelfavorit Miesbach unterlagen die Ice Hogs zum Auftakt erst nach Penalty-Schießen mit 2:3, letzten Sonntag fertigte man Moosburg auswärts mit 8:2 ab- macht vier Punkte und Rang vier in der Tabelle. „Für uns ist das ein sehr, sehr wichtiges Wochenende. Natürlich wollen wir das Derby gewinnen, das auch für einige meiner Spieler eine besondere Begegnung ist, denn viele haben mal dort gespielt“, erklärte EHC-Coach Zerwesz, der mit seiner Mannschaft zum Auftakt zwei Siege und die mit Memmingen geteilte Tabellenführung feiern durfte. „Gegen den ESC geht es aber auch bloß um drei Punkte – daran will ich die Fans erinnern“, so der 45-Jährige weiter. Ihm sei es in erster Linie wichtig, dass die zuletzt verletzten Spieler wie Oleg Tokarev und Tim Paschedag wieder zurückkommen, damit er wieder aus den Vollen schöpfen kann, hoffte der Löwen-Trainer. Gerade bei zwei so bedeutenden Spielen- nicht nur für den Neu-Waldkraiburger Philipp Spindler beim Wiedersehen mit seinen Ex-Teams- wäre die Möglichkeit, alle personellen Alternativen nutzen zu können, mehr als wünschenswert.

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