EHC erwartet Titelfavorit MiesbachEHC Waldkraiburg

EHC erwartet Titelfavorit MiesbachEHC erwartet Titelfavorit Miesbach
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Spiel gegen den Tabellendritten aus Miesbach ist schon seit mehreren Wochen Gesprächsthema unter den Fans in Waldkraiburg. Mit spektakulären Verpflichtungen, unter anderem Daniel Hilpert und Peter Kathan vom Zweitligisten SC Riessersee, Sebastian Lachner aus Memmingen oder Josef Kottmair (Bad Tölz) und Peter Maier (Klostersee) aus der dritten Liga, machten die Oberländer im Sommer auf sich aufmerksam und die Truppe von Trainer Michael Lehmann wird den Ansprüchen, die man an sie stellt auch gerecht. Zwölf Siege holte der TEV bislang in insgesamt 15 Spielen und erst mit der 2:4-Pleite am letzten Wochenende in Buchloe endete eine zehn Spiele andauernde Siegesserie der Miesbacher. 67 Tore konnte der TEV erzielen, nur 38 Gegentreffer mussten die Torhüter Danijel Kovacic und Anian Geratsdorfer hinnehmen – das sind die zweitbesten Werte der gesamten Bayernliga. Nur eine Mannschaft kann diesbezüglich bessere Zahlen auffahren, mit 71 erzielten Treffern und nur 27 Gegentoren und das ist niemand anderer als der EHC Waldkraiburg. Doch nicht nur deshalb dürfen sich die Fans, die hoffentlich in großen Mengen am Sonntag ins Stadion pilgern, auf ein herausragendes Spiel freuen- denn sechs ihrer 27 Gegentore kassierten die Löwen ausgerechnet im Hinspiel beim TEV Miesbach: „Das war mit 3:6 unsere einzige Niederlage in der Vorrunde. Natürlich ist man da heiß auf eine Revanche- auch wenn man sagen muss, dass Miesbach damals völlig zu Recht gewonnen hat, wir haben nämlich wirklich nicht gut gespielt“, erklärte EHC-Trainer Rainer Zerwesz im Vorfeld der Begegnung. Sein eigenes Team lieferte am vergangenen Sonntag beim 6:0-Erfolg eine überragende Vorstellung ab, die aber besser keine Eintagsfliege gewesen ist, denn sonst setzt es gegen den TEV die zweite Saisonniederlage dieser Spielzeit: „Miesbach spielt sehr kompakt, hat eine sehr erfahrene Verteidigung und wirklich gefährliche Stürmer. Die werden nicht umsonst als Mitfavorit gehandelt. Und sie spielen bislang ja auch eine tolle Saison“ so Löwen-Coach Zerwesz. Bei aller Konzentration und Vorfreude auf die Partie am Sonntag bleibt dem Trainer des EHC jedoch auch ein Wehrmutstropfen. Denn Verteidiger Andreas Andrä, der wegen einer Rückenverletzung schon am letzten Wochenende pausieren musste, wird erneut fehlen und eine Rückkehr ist noch nicht abzusehen. „Dieser Ausfall wiegt natürlich sehr, sehr schwer, weil Andreas ein großer Stabilitätsfaktor in der Verteidigung war und ist. Aber mit Verletzungen muss man immer rechnen und wir haben ja noch sechs, sieben andere gute Spieler in der Defensive.“

Zwei Tage vor dem Knaller gegen Miesbach steht für die Industriestädter jedoch auch ein Spiel an und hier sind die Rollen relativ deutlich verteilt. Am Freitag gastieren die Löwen nämlich ab 19:30 Uhr beim Tabellenvorletzten in Moosburg. Seit sechs Spielen ist die Mannschaft von Coach Petr Kankovsky ohne Punktgewinn, kassierte am letzten Sonntag mit dem 3:12 auf eigenem Eis gegen Buchloe sogar eine richtige „Packung“. Das Hinspiel in der Vorrunde ging mit 9:0 klar an die Löwen, dennoch braucht es laut dem Trainer auch in Moosburg ein konzentriertes Auftreten, um dann auch unbeschwert in das Topspiel gegen den Titelfavoriten zwei Tage später gehen zu können.


💥 Alle Highlights der Eishockey WM kostenlos auf SPORTDEUTSCHLAND.TV   🥅
Jetzt die Hockeyweb-App laden!