EAS zweimal auf fremden Eis gefordertGegen Burgau und Kempten

EAS zweimal auf fremden Eis gefordertEAS zweimal auf fremden Eis gefordert
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Es gibt keine leichten Spiele und so ist die EA Schongau zweimal auf fremden Eis gefordert, wollen sie ihr Punktekonto verbessern und den Anschluss an die Spitzenplätze in der bayrischen Landesliga halten. Die Mammuts müssen zunächst am Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr beim ESV Burgau ran. Am Sonntag, 1. November, 18.30 Uhr heißt der Gastgeber ESC Kempten.

Zum letzten Mal ins ungeliebte offene Stadion von Burgau? Die Eisbären wollen im kommenden Jahr in einer neu errichteten Eishalle ihre Spiele austragen. Doch an diesem Freitag werden zu dem unbekannten, weil total umgekrempelten Team der Eisbären noch die Unwägbarkeit des Wetters als Faktor kommen. Wenig bekannt ist vom ESV Burgau in der neuen Saison. Viele ihrer letztjährigen Leistungsträger sind nicht mehr im Kader. Routinier Roman Mucha wechselte nach Königsbrunn, Patrick Schadt zum EHC Bayreuth, Patrick Ullmann zum EV Fürstenfeldbruck und Michal Hlozek und Frank Kozlovsky zum Nachbarn Ulm.  Auch der Ex-EAS-Stürmer Vasily Sharapa gehört nicht mehr zum Kader der Eisbären.

Die Lücken im Team von Trainer Stano Hlozek wurde mit den Ex-Augsburgern Marco Ziegler, Alexander Kreber und Dimitri Achtziger gefüllt. Die Kontingentstelle belegt der Italiener Stefano Coco aus Turin. Dazu kommen noch acht Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die eingebaut werden sollen. Als Leistungsträger im Team blieben unter anderem Goalie Markus Matula und Allrounder Alexander Rehle. Erst zwei Spiele haben die Burgauer bislang auf dem Konto – einem 2:6 auf eigenem Eis gegen Bad Wörishofen folgte eine weitere  1:7-Niederlage in Kempten – die Gastgeber sind somit schon unter Zugzwang.

Noch schwieriger wird wohl am Sonntag die Aufgabe in Kempten. Zum Auftakt hatte die EAS reichlich Arbeit um den 5:3-Sieg unter Dach und Fach zu bringen.  Und trotz der gezeigten starken Leistung fielen die Kemptener anschließend etwas ab. Einer bitteren 2:5-Heimniederlage gegen Ulm folgte ein 1:9-Debakel in Königsbrunn.  Da kam am letzten Sonntag der ESV Burgau zum Aufbau gerade recht – mit einem klaren 7:1 machte der ESC nicht nur seine ersten Punkte, sondern holte auch gleich wieder Selbstbewusstsein, dass sie dieses Wochenende in die Waagschale werden wollen.

Das Team um Spielertrainer Nikolas Oppenberger  und Kontingentspieler Ruslan Bezshchasnyi (Ukraine) baut auf eine gute Mischung aus Erfahrung, unter anderem die Stürmer Alexander von Sigriz, Andreas Ziegler, Tobias Pichler und Verteidiger Markus Kubena, sowie junge Spieler wie den letztjährigen Topscorer Tobias Epp und  die Neuzugänge Benedikt Stempfel, Sebastian Schütze, Alexander Henkel. Auch im Tor scheint sich ein Generationswechsel zu vollziehen – Florin Baumberger hat vom inzwischen schon 42-jährigen Routinier Markus Russler den Stammplatz übernommen.   

Bei den Mammuts sind zwar noch ein paar Spieler angeschlagen, hier ist wieder einmal die gute Arbeit von Wolfgang Filser zu loben, wie schnell Spieler wie u. a. Simon Maucher wieder zurück aufs Eis kamen. Zudem ist der Kader groß genug, um auch mal einen Ausfall zu kompensieren.

Ein nicht unerheblicher Teil der Mammuts ist am Samstag zusätzlich im U23-Spiel gegen die Wanderers Germering gefordert (17 Uhr in Schongau).

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