EAS muss mit letztem Aufgebot in Wörishofen antretenEA Schongau

EAS muss mit letztem Aufgebot in Wörishofen antretenEAS muss mit letztem Aufgebot in Wörishofen antreten
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„Blut, Schweiß und Tränen“ – jeder muss seinen Part erledigen, damit es wieder aufwärts geht  – vor 1. Dezember ist kein Neuzugang spielberechtigt. Daher benötigt das Team am Freitag dringend Unterstützung aus dem Juniorenteam, das selbst schon personell am Limit geht und am Samstag gegen die SG Dorfen/Erding gefordert ist. Selbst wenn sich rechtzeitig zum Freitag noch ein paar kranke und angeschlagene Spieler zurückmelden, bleibt die Situation angespannt.

Hatte Trainer Robert Kienle in der Vorbereitung noch die Qual der Wahl aus 22 Spielern, so standen letzten Freitag in Pfronten für den neuen Trainer Reiner Lohr nur noch elf Feldspieler auf dem Eis, von denen sich seit dem auch noch  Alexander Schönberger und Fritzi Weinfurtner verletzt haben und deren Einsatz am Wochenende somit fraglich bleibt.

Aber es gibt auch positive Meldungen. Nicht nur dass Trainer Reiner Lohr und sein Teammanager Martin Resch optimistisch bleiben, bis zum 1. Dezember – den Tag, an dem Vereinswechsel vollzogen werden dürfen - den geschrumpften Kader wieder auf Spielstärke zu bringen. Auch ist die Begegnung der Mammuts in Bad Wörishofen die einzige Partie am Wochenende für den Schongauer Rumpfkader  - und somit das letzte Spiel vor dem Beginn der Wechselzeit.

Der neue Trainer sieht die Sache derweil ganz pragmatisch als „weiteres Testspiel, bevor es ab 1. Dezember unter neuen Voraussetzungen richtig ernst wird.“ Doch selbst mit dem vollständigen Kader wäre die Partie in Bad Wörishofen eine ganz schwere Aufgabe für die Mammuts.  Die Wölfe haben über die letzten Jahre ihren Kader beständig verjüngt und verstärkt. Gerade das Auflösen der Kaufbeurer Juniorenmannschaft hat hier für qualitativen Zulauf im Kollektiv gesorgt.

So sind die Wölfe aus Bad Wörishofen das einzige Team der Gruppe, das in jedem Punktspiel zumindest einen Punkt geholt hat.  Mit 21 Punkten aus neun Partien sind sie punktgleich mit dem HC Landsberg an der Spitze der Tabelle. Vier Siege brachten die volle Punktzahl, 4 mal wurde im Penaltyschießen der zweite Punkt geholt und nur am letzten Freitag gab es im heimischen Stadion erstmals das Nachsehen im Shoot-out gegen die junge  Tölzer Truppe  (4:5 n. P.), um gleich am Sonntag erneut eine Penaltyentscheidung in Oberstdorf wieder zu gewinnen (6:5 n.P.).

Und auch wenn die Wölfe der Spezialist für Penalty-Entscheidungen sind, also nach 60 Spielminuten ein Unentschieden erzielt hatten,  haben sie mit 42:27 Toren doch schon ein ordentliches, positives Torkonto  aufgestellt. Da sie zudem 25 ihrer Tore im heimischen Wolfsbau erzielt haben, wird die ausgedünnte EAS-Defensive  stark gefordert sein, um wenigstens ein achtbares Ergebnis zu erzielen.

Leistungsträger des EV Bad Wörishofen sind neben Goalie Andreas Nick und Verteidiger Andreas Walther, vor allem die Abteilung Angriff um Ex-EAS-Torjäger Robert Linke. Hier gilt zusätzlich besondere Aufmerksamkeit den beiden Ex-Kaufbeurer Patrick Münch und Christoph Heckelsmüller, aber auch der Kapitän Bernd Schweinberger bringt seine Routine effektiv ins Spiel.   

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