EA Schongau zweimal auf fremden Eis gefordertAuswärtsspiele in Amberg und Gerestried

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Zweimal auf fremden Eis – und das war in der laufenden Saison nicht unbedingt die Stärke der Mammuts. Und so ist die Verzahnung der richtige Zeitpunkt mit diesem Manko aufzuräumen. Beide Gegner stehen ebenfalls unter Zugzwang und wollen gerade auf eigenem Eis keine weiteren Punkte abgegeben.

Der ERSC Amberg versucht seit langem mit kontinuierlichen Aufbau aus den Niederungen wieder an alte Tage aufzuschließen, als der ERSC noch fester Bestandteil der Ober-bzw. Regionalliga war. Die Vorrunde machten die Oberpfälzer recht souverän mit 46 Punkten und 122:61 Toren auf Rang eins der stark besetzten Landesliga-Gruppe 1.

In die Verzahnung sind die Löwen dagegen etwas durchwachsen gestartet.  Einer hart umkämpften 3:5-Niederlage in Dorfen folgte eine enttäuschende 2:5-Heimniederlage gegen Buchloe. Am letzten Wochenende ging es jedoch zurück auf Spur. Einem klaren 7:3 in Vilshofen folgte eine eindrucksvolles 6:2 über den ESC Geretsried. Topscorer im Team von Trainer Dirk Salinger ist Felix Köbele (Ex-EV Weiden/ 21 Tore / 27 Vorlagen) von Daniel Vlach (CZE; 15/23), dem Deutsch-Kanadier Dan Heilman (12/26) und Bernhard Keil (19/15), der sogar 176 DEL-Spiele in seiner Vita stehen hat. Die zweite Kontingentstelle besetzt der tschechische Verteidigungsroutinier Vaclav Benak (9/16). Nr. Nr. 1 im Tor ist Oliver Engmann (Ex-Weiden).  Für die schwere Aufgabe in der Verzahnung hat der ERSC Allrounder Daniel Krieger (zuletzt Pegnitz) zurückgeholt und den Slowaken Boris Flamik reaktiviert .

Der ESC Geretsried musste als  Zehnter der Bayernliga den Frust der knapp verpassten Aufstiegsrunde erst verdauen. Co-Trainer Andreas Dornbach kehrte als Verteidiger aufs Eis zurück, vom EC Bad Kissingen wurde der überzählige Verteidiger Ondrej Stava (CZE) verpflichtet und die überraschende Auftaktniederlage gegen Kempten kostete Trainer Ludwig Andrä den Job, den sich nun 2. Vorstand Peter Holdschik und U-20-Trainer Sebastian Wanner teilen. Topscorer der Geretsrieder in der Vorrunde waren Ondrej Horvath (CZE; 21 Tore / 17 Vorlagen), vor Benedikt May (14/20), Max Hüsken (11/20), Stefano Rizzo (12/17)und Martin Köhler (10/18). Die Nr. 1 im Tor ist Ex-Bundesligaspieler Martin Morczinietz.

Bisher ist die Bilanz in der Verzahnung sehr schwankend. Der 4:7-Heimniederlage gegen Kempten folgte eine abgebrochene Partie in Vilshofen (nach 1:0-Führung im zweiten Abschnitt wegen Starkregens abgebrochen; wird am 3. Februar wiederholt).  Dafür wurde der ESC Haßfurt trotz seiner vier Kontingentspieler in Geretsried mit 8:1 regelrecht demontiert. In Amberg folgte jedoch mit der 2:6-Niederlage wieder ein Dämpfer für die Riverrats.

Bei der EAS herrscht bis auf paar gesundheitliche Sorgen (Erkältungskrankheiten) gute Stimmung und auch Goalie Daniel Blankenburg hat das Training wieder aufnehmen können.  

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