EA Schongau startet in DorfenErstes Heimspiel gegen Bad Kissingen

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Leicht ist der Start für die Mammuts sicher nicht. Zum Auftakt müssen die Schongauer ausgerechnet zum ESC Dorfen, bei dem man in den letzten Jahren immer schlechte Erfahrungen machte und gewaltig unter die Räder geriet. Der Vorjahrszweite dürfte heuer in der Breite des Kaders sogar noch besser besetzt sein.

Zwar verlor man Torhüter Kevin Yeingst an den EHC Waldkraiburg (dafür kam Thomas Hingel vom Absteiger Moosburg),  im Gegenzug kamen jedoch gleich vier Zugänge vom benachbarten Oberligisten zu den Eispiraten. Darunter auch der zweite Kontingentstürmer Tomas Vrba (Tschechien), der heuer die Dorfener  Tormaschine Lukas Miculka (42 Tore!) unterstützen soll.

Dass die Schongauer in Dorfen als krasser Außenseiter auflaufen, unterstrichen die Eispiraten in ihren letzten Tests. Nach verhaltenem Auftakt, konnten die letzten Vorbereitungsspiele (6:1 in Buchloe, 4:3 über den EHC Klostersee) erfolgreich gestaltet werden und auch Topscorer Lukas Miculka hat sich inzwischen kräftig warmgeschossen…

Die Heimpremiere bestreitet die EA Schongau gegen den Aufsteiger, Landesligameister 2018 (Endspielsieg gegen Klostersee)  und Tabellenersten der Verzahnungsrunde C  (dort wurden ja die letztjährigen Bayernligisten Buchloe, Pfaffenhofen und Moosburg eliminiert) – den EC Bad Kissingen.

Die Wölfe haben inzwischen ihre Stadionprobleme gelöst und auch die nötigen Nachwuchsteams im Rennen, so dass diesmal dem Aufstieg in die Bayernliga nichts mehr im Weg stand. Die Kissinger waren als Synonym  für den „Kontingentwahnsinn“  in der Landesliga angeprangert worden (obwohl die Unterfranken nicht die einzigen waren, die den sportlichen Erfolg mit unzähligen ausländischen Kräften suchten).

Hier in der Bayernliga gilt aber für alle: Nur zwei Kontingentspieler sind möglich – gut für die Wölfe, dass einer ihrer besten – der Russe Anton Seewald inzwischen mit deutsche Pass auflaufen kann.

Geblieben ist die osteuropäische Prägung des Teams von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky. Die Kontingentstellen besetzen der lettische Verteidiger Krister Freibergs und der russische Stürmer Vasili Aniskin.  Nicht weniger als vier Spieler, darunter Goalie Benjamin Dirksen wechselten vom Lokalrivalen Schweinfurt in die Kurstadt.  Drei Spieler, der Verteidiger Tim Dreschmann (Timmendorf) und die Stürmer Semjon Bär und Anton Zimmer (beide Hamburg) kamen aus der Oberliga Nord. Aus Höchstadt kam zudem der Deutschtscheche Jakub Revaj zum Aufsteiger. Weiterhin in Kissingen ist der Ex-EAS-Verteidiger Simon Eirenschmalz aktiv.

Bis auf Verteidiger Tobias Zimmert (Schulterverletzung)  sollte die EAS zum Auftakt auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen können.  Wichtig, damit das Team von Trainer Roman Mucha früh in den Tritt kommt um in dieser so kompakten Bayernliga 2018/19 bestehen zu können.

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