EA Schongau startet in die QualifikationsrundeSpiele gegen Reichersbeuern und in Bad Wörishofen

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Der Sieg in Erding war nur der erste Schritt – die EA Schongau hat die Gruppe D erreicht, muss nicht tausende von Euro für die weiten Busfahrten in den Norden des Freistaates einplanen und sich zudem auch nicht mit den aufgerüsteten Landesligisten aus Nordbayern messen, die ja mit teilweise sieben, acht Kontingentspielern (!) im Kader mit aller Macht in Richtung Bayernliga drängen.

Doch wie gesagt das war nur der erste Schritt, jetzt gilt es, gegen die Konkurrenz aus dem Süden nachzulegen. Und das wird sicher alles andere als ein Selbstläufer. So liegen beim Auftaktwochenende die Erwartungen klar auf der EA Schongau und die gilt es erst einmal zu erfüllen.

Der SC Reichersbeuren hat mit dem Einzug in die Verzahnungsrunde wohl sein Saisonziel erreicht und kann befreit aufspielen. Und spielen können die Spieler, die größtenteils die Talentschmiede in Tölz durchlaufen haben alle. Trainer Thomas Gams hat nach Auflösung des Tölzer 1b-Teams zudem einen riesigen Kader zur Verfügung – somit genügend internen Konkurrenzkampf um die Stammplätze. 

Vier Torhüter, zwölf Verteidiger und  16 Stürmer umfasst das Aufgebot. Stammgoalie Benjamin Schramm hat durch den Ex-Geretsrieder Michael Iszovics Konkurrenz bekommen. In der Abwehr sind der letztjährige Oberliga-Stammspieler Andreas Andrä (Waldkraiburg), sowie der Ex-Miesbacher Josef Schlickenrieder gesetzte Größen. Im Angriff waren in der abgelaufenen Saison Robert Schatton, Martin und Tobias Reiter hinter Lukas Harrer die besten Scorer beim SCR. Der junge Peter Disl und der gerade reaktiviert Routinier Florian Zeller sind weitere auffällige Akteure.

Reichersbeuern hat unter anderem mit Siegen in Bad Wörishofen und gegen den direkten und personell sehr gut besetzten Konkurrenten Farchant den Rang fünf der Landesliga Bayern, Gruppe 2 gesichert – und dabei 14 der 32 Punkte auf fremden Eis geholt. Mit dem EV Bad Wörishofen hat die EA Schongau schon in der Vorbereitung eine Bauchlandung erlebt und ist daher gewarnt genug über die Konterqualitäten der Wölfe.

Wörishofens Trainer Andreas Schweinberger kann auf drei Torhüter, sieben Verteidiger und 13 Stürmer bauen. 36 Punkte und 91:74 Tore brachten den Kurstädtern Rang drei in der Tabelle. Stammgoalie Andreas Nick ist eine Macht, in der Abwehr bringen Andreas Walther und Andreas Widmann höherklassige Erfahrung mit. Im Angriff sind der junge Tscheche Michal Telesz, Peter Brückner, Marius Dörner, der letztjährige Topscorer Florian Döring und der Ex-Kaufbeurer Patrick Münch die Stützen.

Keine Veränderungen im Kader gibt es bislang bei der EA Schongau. Erst das Abschlusstraining wird zudem zeigen, wer von den zuletzt angeschlagenen Spielern wieder ins Team zurückkehren kann. Zudem fehlen ja  immer wieder Stammspieler berufsbedingt. Der Kader der Mammuts sollte solche Ausfälle auch verkraften können, so dass man sicher mit einer guten Aufstellung ins erste Relegationswochenende gehen kann.