EA Schongau reist zu den TabellenführernZwei Auswärtsspiele

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Zweimal auf fremden Eis muss sich die EA Schongau am kommenden Wochenende beweisen. Und beide Gastgeber sind gut in die Saison gestartet. Los geht es am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr beim EV Pfronten. Das darauf folgenden Spiel führt die Mammuts am Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr zum VfE Ulm/Neu-Ulm.

Mit dem EV Pfronten hat man in dieser Saison schon Erfahrung gemacht. Und nach dem 7:4-Erfolg bei der EAS im Testspiel haben die Allgäuer ihren Anspruch auch gleich im ersten Punktspiel bei den gewohnt heimstarken Forstern mit einem glatten 4:0-Erfolg unterstrichen.

Die Ausgeglichenheit im Kader ist der Trumpf der Falcons. Mit Goalie Andreas Jorde hat sich ein klare Nr. 1 herauskristallisiert. Die Defensive wird neben dem Kontingentspieler Ladislav Hruska (Tschechien) von den routinierten Kräften Jörg Neumann, Stefan Schödlbauer und Johannes Albl geführt. Und im Angriff geht ebenfalls viel über die erfahrenen Kräfte Matthias Ziegler, Adrian Hack, Bastian Weixler und Thomas Böck.  Im Vorjahr war Joel Titsch vom EV Füssen der Torjäger im Team, aber auch Rückkehrer Benjamin Gottwalz, Timo Stammler oder Markus Bach sind zu beachten.

Wie gesagt, es ist die Ausgeglichenheit im Team von Trainer Herbert Gmeinder, das die Falcons so unberechenbar macht. Im Vorbereitungsspiel gegen die EAS zeigten die Pfrontener zudem ein starkes Überzahlspiel, das Team von Trainer reiner Lohr sollte also gewarnt sein, die Strafbank zu meiden.

Als Aufsteiger gleich vorne mitmischen, ganz unerwartet kommt das bei den Donau Devils aus Ulm nicht. Im Vorjahr souveräner Gruppensieger vor gut bestückten Teams wie Memmingen Maustadt ließ schon erwarten, dass die Ulmer die Liga verstärken werden und mit Sicherheit einen Platz unter den ersten Vier ins Visier nehmen würden. Und da die Landesliga schon eine größere Nummer ist, wurde auch gut investiert. Goalie Konstantin Bertet kam aus Freising zurück, für die Defensive wurde der Kasache Maxim Polkovnikov (bekannt aus Füssen) verpflichtet, die mit dem Kaufbeurer Manfred Jorde und Patrick Meißner routiniert besetzt ist. Auch die Offensive wurde enorm verstärkt. Frank Kozlovsky (bekannt aus Burgau) kam vom ECDC Memmingen aus der Bayernliga. Die Scorerqualitäten von Michal Hlozek (Burgau) sind noch aus Bayernligatagen (u. a. Bayreuth) bekannt, und der Deutschtscheche Martin Lamich war am Oberligahöhenflug des EV Regensburg beteiligt. Auch Routinier Stanislav Picha (41) besitzt inzwischen einen deutschen Pass. Zudem blieb den Donau Devils auch der Vorjahres-Top-Scorer Fabian Germain (28 Tore, 24 Assists) erhalten.

Mit derartiger Offensivqualität konnte das Team von Trainer Michael Bielefeld (Pfronten) auch gleich beim Auftaktspiel in Kempten punkten. Beim 5:2-Erfolg in der Allgäumetropole lagen die Ulmer stets in Front, weil sie ihre Chancen einfach besser verwerteten als die Gastgeber.

Komplett wird die EAS auch in dieses Wochenende nicht gehen können. Der Einsatz einiger vom Auftaktspiel angeschlagener Spieler bleibt fraglich, dennoch die Tiefe im Kader der Mammuts muss auch Ausfälle wegstecken können. Zumal demnächst auch mit einem Comeback von Nico Bentenrieder gerechnet werden kann, der schon die komplette Vorbereitung passen musste. Simon Maucher wird dagegen wohl noch ein paar Tage mehr auf Eis gelegt sein, bis er wieder schmerzfrei laufen kann. 

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