EA Schongau empfängt Dorfen und reist nach Bad KissingenÜberraschungen gewünscht

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Mit bereits neun Punkten Rückstand auf Platz acht hat die EA Schongau zur Mitte der Vorrunde realistisch gesehen ihre Aufgabe klar vor Augen. Es geht auch 2018/19 wieder um den Klassenerhalt in der Verzahnungsrunde. Doch ganz hat man die Hoffnung noch nicht aufgebeben, ein paar Überraschungen und man kann durchaus wieder Tuchfühlung an die begehrten Plätze bekommen.

Dass die Bayernliga heuer noch etwas weiter zusammengerückt ist, hat auch Freitagsgast Dorfen erfahren müssen. Die Truppe von Trainer John Samanski war immer auf den Top-Plätze der Liga vertreten und ist gegenwärtig – mit fast identischem Kader des Vorjahrs – nun gerade noch eine Platz vor der EA Schongau angesiedelt. Allein die Verletzung ihres Topscorers Lukas Miculka am Saisonstart kann es nicht gelegen haben, zumal die Dorfenener mit dem Litauer Povilas Verenis einen Standby-Kontingentspieler leisten .

Die Leistungsträger der Dorfener sind neben Lukas Miculka (Tschechien; 7 Spiele, 6 Tore und 6 Vorlagen) der aus Waldkraiburg gekommene zweite Kontingentstürmer Tomas Vrba (9 Tore/5 Assists), Verteidiger Mark Waldhausen (4/12) , Florian Brenninger (1/9) und der dritte Kontingentspieler Povilas Verenis hat in sechs Spielen auch schon fünfmal getroffen und viermal die Vorarbeit geleistet. Im Tor ist Thomas Hingel die klare Nummer 1. Im Hinspiel entführte die EAS zum Auftakt beim 2:3 nach Verlängerung zumindest einen Punkt.

Noch höher hängen die Trauben am Sonntag in Bad Kissingen. Der Aufsteiger hat sich gut verstärkt und liegt derzeit auf einem starken zweiten Rang. 62 Tore hat der Aufsteiger schon auf dem Konto – allerdings auch schon 44 Gegentreffer hinnehmen müssen. Fünf davon gehen auf das Konto der EA Schongau, die den Aufsteiger im ersten Heimspiel mit 5:4 besiegen konnte. Im heimischen Stadion sind die Wölfe aber eine Macht – lediglich dem TSV Erding mussten sie sich, dafür deutlich, mit 3:8 beugen.

Anton Seewald (15 Tore/16 Vorlagen) und Anton Zimmer (15/13) sind die Topscorer vor Spielertrainer Mikhail Nemirovsky (4/21) und Eugen Nold (8/8) gefolgt von den beiden Kontingentspielern in der Verteidigung Ondrej Stava (Tschechien) und Krister Freibergs (Lettland).

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