Drittes Auswärtsspiel in Serie steht auf dem ProgrammErding reist nach Amberg

Topscorer Florian Zimmermann und seine Team-Kollegen wollen sich erneut gegen die Wild-Lions durchsetzen. (Foto: Baumann/Gladiators)Topscorer Florian Zimmermann und seine Team-Kollegen wollen sich erneut gegen die Wild-Lions durchsetzen. (Foto: Baumann/Gladiators)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Und weiter geht der „Roadtrip“ für die Erding Gladiators. Nach den Begegnungen am Sonntag in Vilshofen und am Dienstag in Schweinfurt steht Freitagabend (20 Uhr) in Amberg das dritte Auswärtsspiel in Serie auf dem Programm. Bisher gab es zwei Siege – 6:3 und 4:2 – morgen aber dürfte die wohl schwerste Auswärtsaufgabe auf das Team von Trainer Petr Vorisek warten.

Der ERSC Amberg ist so etwas wie der Geheimtipp in der Landesliga-Zwischenrunde A. Nach einem tollen Endspurt mit sechs Siegen in Serie, haben sich die Oberpfälzer in der Vorrunde Rang drei gesichert, hinter Erding und Schweinfurt. Beide Teams konnten vom ERSC schon bezwungen werden, gegen die Gladiators gab es am letzten Spieltag einen 6:4-Erfolg. Die letzte Niederlage nach 60 Minuten haben die Amberger am 22. November beim 3:8 in Erding kassiert. In die Zwischenrunde sind die Oberpfälzer mit zwei kuriosen Spielen gestartet. Gegen Schweinfurt lagen sie bis ins letzte Drittel hinein 3:0 vorne, um dann 3:4 nach Penaltyschießen zu verlieren. Gegen Fürstenfeldbruck lief es umgekehrt. Da lag Amberg bis elf Minuten vor Schluss 1:4 hinten, um dann 5:4 nach Penaltyschießen zu gewinnen. Das beweist, dass die Moral der Truppe absolut intakt ist.

Aber das ist sie bei den Gladiators auch, wie der jüngste Erfolg in Schweinfurt gezeigt hast, der mit nur elf Feldspielern eingefahren wurde. Trainer Petr Vorisek hofft, dass seine Truppe ein wenig besser aufgestellt ist. Allerdings wird sich erst bei der Abfahrt zeigen, wer alles an Bord des Mannschaftsbusses sein wird. Von den verletzten Spielern Dennis Berndt, Dichtl, Fengler, Remm, Schütz und Zollo wird keiner mitfahren. Ob sich Ferdinand Zink noch zu den Verletzten gesellen wird, ist nicht auszuschließen. Der Verteidiger blockte in Schweinfurt im zweiten Drittel einen Schlagschuss mit dem Fuß, spielte zwar noch zu Ende, konnte aber am Mittwoch nicht mehr auftreten. Gantschnig und Poetzel, die berufsbedingt fehlten, dürften dagegen dabei sein. Bleiben noch die Kranken Borrmann, Heilmaier, Mitternacht, Peipe, Johannes Pfeiffer und Spindler. Hier ist sich Coach Vorisek sicher: „Der eine oder andere wird schon dabei sein.“ Und auch wie seine Youngster Tim Berndt und Jonas Huber die Strapazen überstehen, darauf ist Vorisek gespannt. Die beiden sind nämlich am Dreikönigstag mit der U23 in Selb gewesen und haben damit noch ein Spiel mehr in den Knochen.

Der Trainer ist bislang hoch zufrieden mit seiner Truppe, die nach vier Spielen mit dem Maximum von zwölf Punkten an der Tabellenspitze steht. Ein Teilerfolg in Amberg und ein Sieg daheim im Rückspiel, das schon am Sonntag (18 Uhr) in Erding auf dem Programm steht, „dann sind wir absolut im Soll“.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!