Drei Punkte am „Frankenwochenende“HC Landsberg besiegt Pegnitz, unterliegt Höchstadt

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Gegen den Ligaprimus aus Höchstadt hatte sich der HC Landsberg zwar viel vorgenommen, konnte aber leider keine Punkte entführen. Die abgezockten Gastgeber waren an diesem Abend einfach viel effektiver als die Riverkings. Gleich zu Beginn der Partie hatten die Landsberger die Möglichkeit mit zwei Mann mehr auf dem Eis in Führung zu gehen. Höchstadt verteidigte jedoch geschickt und zeigte wenige Minuten später ihr gefährliches Überzahlspiel. Die beiden Treffer im ersten Drittel (7., 14.) erzielte der Gastgeber jeweils in nummerischer Überzahl. Im zweiten Drittel erspielten sich die Riverkings einige gute Torchancen ohne daraus Kapital schlagen zu können. Höchstadt machte es besser und ging nach siebenundzwanzig Minuten mit 3:0 in Führung. Wieder bot sich den Riverkings die Chance mit zwei Mann mehr auf dem Eis zu verkürzen, doch sie fanden an diesem Abend einfach kein Mittel, den Höchstädter Torwart zu überwinden. Mit einem Doppelschlag (34., 35.) zog der Tabellenführer auf 5:0 davon. Mit dem Gegentor kurz vor der zweiten Pause zum 6:0 (40.) war die Partie dann eigentlich entschieden. Auch im letzten Drittel hatten die Riverkings Ihre Möglichkeiten, der Tabellenführer zeigte sich aber wieder eiskalt und erhöhte auf 7:0 (45.) Dennis Sturm, der nach Verletzungspause wieder mit von der Partie war, war es vorbehalten, den einzigen Treffer für den HC Landsberg (46.) an diesem Abend zum 7:1-Endstand zu erzielen.

Am zweiten Advent empfingen die Riverkings den Tabellenvorletzten aus Pegnitz. Vom Papier her eine klare Angelegenheit. Den Oberfranken schien diese Tatsache nichts auszumachen. Sie wollten den HC Landsberg vor 540 Zuschauern richtig ärgern, was Ihnen in den ersten zwanzig Minuten auch sehr gut gelingen sollte. Durch zwei Gegentreffer (5., 9.) wurden die Riverkings erst einmal kalt erwischt. Dennis Sturm (12.) und Markus Kerber (17.) sorgten vorerst für den 2:2-Ausgleich. Doch der erste Abschnitt war noch nicht beendet. Landsberg musste jeweils in eigener Unterzahl die Gegentore zum 2:3 (18.) und 2:4 (20.) hinnehmen. Die Kabinenansprache von Randy Neal schien gefruchtet zu haben. Sven Gäbelein (23.) und erneut Dennis Sturm (27.) egalisierten wieder das Ergebnis. „Während einer Auseinandersetzung mit Sven Curmann, erinnerte sich Gästespieler Alexandrs Kercs anscheinend an den wenig ruhmreichen Auftritt von Frank Rijkaard gegen Rudi Völler bei der Weltmeisterschaft 1990. Er spuckte Sven Curmann zweimal ins Gesicht. Der aufmerksame Linienrichter hatte dieses Vergehen gesehen und folgerichtig schickten die Unparteiischen Kercs für diese Unsportlichkeit mit einer Matchstrafe zum Duschen“, erklärte der HCL in seiner Mitteilung. Elias Maier sorgte in der anschließenden Überzahl (34.) für die Führung der Hausherren. Mit diesem 5:4 verabschiedeten sich beide Mannschaft in die zweite Pause. Andreas Geisberger sorgte mit seinem Überzahltor (47.) für eine beruhigende 6:4-Führung. Markus Kerber erzielte nur zwei Minuten später erneut in Überzahl das 7:4. Für den Endstand zum 8:4 sorgte wiederum in Überzahl Bobby Slavicek (58.).

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