Doppelpack aus Tschechien für den TSV PeißenbergAußerdem kommt Leonhard Zink aus Leipzig

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Auf den eigenen Nachwuchs will man natürlich weiterhin setzen allerdings muss ein kleines Loch überbrückt werden, bis die jungen Nachwuchsspieler ihre Entwicklung genommen haben. Deshalb geht man in diesem Jahr mit zwei Ausländern an den Start der neuen Bayernliga-Saison. Da die Bayernliga Jahr für Jahr immer stärker wird, setzt Staltmayr auf die beiden Tschechen.

Beide waren in der dritten tschechischen Liga aktiv. Daniel Arnost kommt vom NED Hockey Nymburk und Dominik Novak spielte in der vergangenen Saison beim HC Kobra Prag. Es ist ihre erste Station in Deutschland und natürlich wollen auch diese beiden die Bayernliga als Sprungbrett für höhere Ligen nehmen.

Damit ist auch eine weiterverpflichtung von Brandon Morley vom Tisch. „Es war mit Sicherheit keine Entscheidung gegen Brandon, man will mit den beiden tschechischen Spielern einen neuen Weg gehen, deshalb fiel die Wahl auf diese beiden“, so die Verantwortlichen der Eishackler.

Neuer Defensivmann für die Eishackler

Es war der dringende Wunsch der TSV-Verantwortlichen einen deutschen Verteidiger ins Boot zu holen. Das ist jetzt gelungen.  Leonhard Zink kommt von den EXA Icefighters Leipzig an die Ammer. Der 25-jährige gebürtige Schongauer wird die Defensivabteilung des TSV Peißenberg verstärken. Norbert Ortner war „sehr froh über diese Zusage und freut sich, dass Leo zu uns gekommen ist.“ Auch Sepp Staltmayr ist sehr zufrieden, dass der Transfer geklappt hat: „Seine Oberliga-Erfahrung wird uns auf jeden Fall weiterhelfen.“

Zink spielte in den letzten fünf Jahren in der Oberliga angefangen beim EC Peiting, dann der Wechsel für eine Spielzeit zu den Moskitos Essen; in den letzten beiden Jahren lief er für die Icefighters auf. Auch für den TSV stand Leo Zink bereits auf dem Eis. Im Nachwuchs bei der U18 (Jugend-Bundesliga) wechselte er während der Saison 2010/11 vom EV Füssen nach Peißenberg, dann ging es aber wieder zurück zur DNL-Mannschaft nach Füssen.  Insgesamt stand Leo Zink 207 Mal in der Oberliga auf dem Eis (Peiting, Essen, Leipzig), schoss acht Tore und brachte es auf 39 Torvorlagen und 109 Strafminuten.