Dogs kommen in Vilshofen zu spät in FahrtERV Schweinfurt

Dogs kommen in Vilshofen zu spät in FahrtDogs kommen in Vilshofen zu spät in Fahrt
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Keine Zeit zum Ausruhen hatten die Dogs nach dem Kracher gegen Haßfurt. Gleich am Tag darauf ging es in Vilshofen weiter. Dabei konnte Andi Kleider die Fahrt aus nachvollziehbaren privaten Gründen nicht mitmachen.

Im Freiluftstadion in Vilshofen herrschten Bedingungen, wie sie nur die ältesten Schweinfurter Fans noch kennen. Die Sichtweite reichte aufgrund des Nebels kaum über die Breite der Eisfläche, geschweige denn über die Länge. Entsprechend schlecht waren die Lichtverhältnisse. Was in früheren Zeiten als Vorteil in Schweinfurt genutzt wurde, gereichte jetzt zum Nachteil, da die jungen Schweinfurter Spieler diese Verhältnisse natürlich nicht mehr kennen.

Die Dogs zeigten sich im ersten Drittel zu passiv, konnten das Spiel aber durch den Treffer von Timo Ludwig zumindest offen halten. Die Treffer für Vilshofen hatten ESC-Neuzugang Vladimir Gomov und Kontingentspieler Robert Vavroch erzielt.

Das zweite Drittel hingegen entschieden die Vilshofener durch Treffer von Markus Simbeck und wieder Gomov deutlicher für sich. Dem Schweinfurter Team fehlte die Bereitschaft, die kleinen Jobs auf dem Eis zu erledigen, einfaches Eishockey zu spielen, jede Scheibe aufs Tor zu bringen, vor diesem für Alarm zu sorgen und auch eine, wie schon gegen Haßfurt vermisst, gewisse körperliche Härte auf dem Eis zu zeigen. Hierzu fielen vom Chefcoach Stephen Heckenberger entsprechende nicht zu überhörende Worte in der zweiten Drittelpause.

Und schon lief das im letzten Drittel. Dieses ging nach Treffern von Maximilian Raps und von Fritz Geuder bei einem Gegentor von Daniel Neubert in Überzahl an die Dogs. Insgesamt hatte man seine Chance, Punkte mit zu nehmen, aber zu spät gesucht.

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