Dogs bestehen auch in DingolfingERV Schweinfurt

Dogs bestehen auch in DingolfingDogs bestehen auch in Dingolfing
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Auch den Chef-Coach Stephen Heckenberger hatte es erwischt. Dieser lag mit Magen-Darm-Infekt zu Hause im Bett. Somit hatte erstmals Co-Trainer Matthias Hesselbach die alleinige Verantwortung an der Bande. Und auch das Spiel hielt einige Überraschungen bereit. Nicht wie erwartet die Heim-Mannschaft Dingolfing begann das Spiel druckvoll, sondern die Dogs legten los wie die Feuerwehr. Und ebenso überraschend erzielten dennoch die Isarrats die 1:0-Führung. Doch diese hatte keine Minute Bestand und Pascal Schäfer erzielte auf Zuspiel von Michele Amrhein den Ausgleich. Damit ging es in die Pause.

Das zweite Drittel hatte kaum begonnen als eine Scheibe der Plexiglas-Umrandung zu Bruch ging und das Spiel für weitere 25 Minuten unterbrochen werden musste. Und das war der Startschuss für die Dingolfinger. Jetzt begannen sie mit dem erwarteten druckvollen Spiel und auch ihr Körperspiel gewann an Härte. Die Dogs hatten jetzt alle Hände voll zu tun, halbwegs im Spiel zu bleiben.

Nach Aussage von Co-Trainer Matthias Hesselbach verlor man jetzt zunehmend die Ordnung und war zu weit weg vom Gegner. Und wenn man diesen Klasse-Spielern zu viel Platz lässt, kommen diese natürlich ins Rollen. Als letzte Option bleibt dann manchmal nur noch ein Foul. Eines davon führte zu einem Penalty für Dingolfing, welchen die Isarrats jedoch vergaben, um gleich darauf dann doch die 2:1-Führung zu erzielen. Diese konnte erst kurz vor Ende des zweiten Drittels durch einen Treffer von Timo Ludwig in Überzahl egalisiert werden.

Das Spiel stand jetzt natürlich auf des Messers Schneide. Die Spannung war nahezu greifbar im Dingolfinger Stadion, das mit geschätzten 85 Dog-Fans fest in Schweinfurter Hand war. Dafür einen besonderen Dank an unsere Fans.Jetzt wollte sich natürlich keine Mannschaft einen Fehler leisten und dementsprechend hochkonzentriert gingen beide zu Beginn des letzten Drittels an den Start. Die Dogs mussten selbst bei eigener Überzahl auf der Hut sein, da Dingolfing auch hier auf seine Chance lauerte. So spekulierten diese oft auf einen möglichen langen Pass und ließen einen Stürmer etwas höher stehen als gemeinhin üblich. Doch die Aufmerksamkeit und Geduld des Schweinfurter Teams sollte sich auszahlen. Der sehr gut funktionierende erste ERV-Block erzielte in Person von Fritz Geuder auf Zuspiel von Pascal Schäfer den 3:2-Führungstreffer. Das war natürlich noch lange kein Grund sich entspannt zurück zu lehnen. Denn kurz darauf wurde Dingolfing ein zweiter Penalty zugesprochen. Auch dieser nach Aussage von Matthias Hesselbach nicht vollkommen zu Unrecht. Doch auch dieser wurde von Timo Jung entschärft und somit war der Drops gelutscht und der Sieg für die Dogs eingefahren.


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