Dingolfing zum Auftakt des „Mammutprogramms“Vier Spiele innerhalb von acht Tagen

Dingolfing zum Auftakt des „Mammutprogramms“Dingolfing zum Auftakt des „Mammutprogramms“
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Vier Spiele innerhalb von acht Tagen ist für ein Team der Landesliga schon eine sprichwörtlich sportliche Angelegenheit. Den drei Heimspielen der EA Schongau gegen EV Dingolfing (Sonntag, 3. Januar, 18 Uhr) , EV Pfronten (Mittwoch, 6. Januar, 18 Uhr) und den EHC Königsbrunn (Freitag, 8. Januar, 20 Uhr) folgt am Sonntag, 10. Januar  (18 Uhr) noch gleich das Rückspiel gegen die Isar Rats aus Dingolfing.

Der EV Dingolfing  startete etwas verhalten in die Saison, war aber zum Abschluss der Vorrunde richtig in Fahrt gekommen. Zwar reichte es am Ende „nur“ zu Rang 4, aber mit 119:51 Toren waren die Niederbayern die „Tormaschine“ der Gruppe noch vor Spitzenreiter Passau (116 Tore), den sie beim letzten Vorrundenspiel auch noch die einzige Heimniederlage (2:1 n.P.) beibrachten.  Auch der Zweite, ESC Vilshofen, musste in Dingolfing mit 1:4 klar die Segel streichen.

Nach einigen Jahren ohne Aufstiegsambitionen hat der Traditionsverein mit großen Zeiten in Ober-, Regional- und Bayernliga erst im Vorjahr wieder das Wort „Bayernliga“ in den Mund genommen, dann aber das Ziel klar verfehlt. Heuer ist die Ausgangslage deutlich besser. Vom ESC Dorfen kam mit Spielertrainer Thomas Vogl scheinbar der richtige Mann aufs Eis und an die Bande. Er war aber nicht der einzige höherklassige Neuzugang. In der Abwehr sind das neben dem Spielertrainer selbst u. a. Florian Müller aus Landshut mit einigen Jahren Erfahrung in der DEL (Straubing) und  2. Bundesliga (u. a. Landshut, Rosenheim, Crimmitschau und Riessersee). Vom Ligakonkurrenten Vilshofen kehrte Phillip Weinzierl zurück. Im Angriff kamen die Neuzugänge aus der Bayernliga (Dorfen) , wie etwa Alexander Eberl, Dominic Koß und kurz vor Weihnachten noch Alexander Koß, sowie die Ex-Moosburger Alexander Feistl und Tobias Gilg. Dazu noch die bewährten Stammkräfte wie Daniel Schickaneder  oder Daniel Harrer.

Auffällig viele Spieler stammen aus der Talentschmiede Landshut, haben viele Jahre höherklassig gespielt und reichlich Erfahrung auf dem Buckel – das Gros des Teams ist zwischen 28 und 34 Jahre alt.  Bester Vorrundenscorer war dabei Alexander Feistl  mit 21 Toren und 36 Vorlagen. Auch die Nr. 1 im Tor, Vinzenz Hähnel, war schon in Landshut  (DNL und 2. Liga) aktiv, kam über Deggendorf und Moosburg zum EV Dingolfing. 

Gegen so viel Erfahrung, kann die EA Schongau auch ins Heimspiel getrost als Außenseiter ins Rennen gehen, zumal auch noch der Einsatz von Andreas Saal und Alexander Simon noch fraglich ist. Ansonsten sollte das Team wieder komplett sein, auch die U-23-Spieler im Kader richten ihren Fokus nun eindeutig auf das Seniorenteam, die U23 der EAS hat ja durch den Erfolg in Bad Aibling die Teilnahme an der Meisterrunde bereits gesichert.

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