Die Riverkings und Wanderers wartenNach dem „Schlag-den-Favoriten“-Wochenende

Die Riverkings und Wanderers wartenDie Riverkings und Wanderers warten
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Am letzten Wochenende der Bayerliga-Punktrunde war das Motto in der Bayernliga „Schlag den Favoriten“ angesagt. Meister Lindau verlor gegen Aufsteiger Pegnitz, Vizemeister Höchstadt verlor gegen Pfaffenhofen, Miesbach gegen Germering, Waldkraiburg gegen Buchloe und nicht zuletzt Memmingen gegen die Peißenberger Eishackler.

Da soll sich noch einer auskennen in dieser verrückten Bayernliga. Aber wenn man genau darüber nachdenkt, dann kommt man ganz schnell zu der Erkenntnis, dass es eben keine leichten Gegner mehr gibt, weil in dieser Liga jeder gegen jeden gewinnen oder verlieren kann. Demzufolge ist Landsberg ein sehr schwerer Brocken für Peißenberg und anders herum. Klar haben die Eishackler in der Vorbereitung einen knappen 3:2-Sieg erreicht, aber wie das Wort Knapp schon sagt hätte es eventuell auch anders laufen können.

Die Landsberger haben sich in Peißenberg in der Vorbereitung teuer verkauft und wer sich damals einen lockeren Heimsieg nach den beiden Kantersiegen in der letzten Saison vorgestellt hat, der wurde eines besseren belehrt. Auch das die Riverkings noch keinen Punkt verzeichnen können, dürfte nur insofern wichtig sein als, dass sie Vollgas geben werden, um endlich einen Punkt verzeichnen zu können. Eine 3:4-Niederlage auswärts gegen Miesbach und eine klare 0:4-Heimniederlage gegen Dorfen sind ebenfalls kein Beinbruch, wenn man an die Ergebnisse der Peißenberger gegen diese beiden Mannschaften denkt. Und überhaupt sind die Mannschaften in der heurigen Saison sowieso nicht berechenbar wie man letztes Wochenende gesehen hat.

Mit ihren Neuzugängen aus Miesbach (Lachner), aus Bayreuth (Jushasz), aus Peiting (Fischer), aus Memmingen (ABenjamin) und Arnold Niklas aus Augsburger DNL-Mannschaft haben sie eine schnelle und junge aber vor allem schlagkräftige Truppe die alle Konzentration und vollen Einsatz über 60 Minuten von den Eishacklern fordern wird. Ein erster Auswärtssieg der wäre sehr schön und auch wichtig und wenn sie an die Leistungen wie gegen Memmingen anknüpfen, natürlich auch im Bereich des Möglichen. Nicht mit dabei in Landsberg wird Daniel Lenz sein, der noch mit einem Virus kämpft. Er wird voraussichtlich wieder ab Ende nächster Woche das Training beginnen.

Am Sonntag kommen dann die Wanderers Germering nach Peißenberg. In der Vorbereitung taten sich die Eishackler schwer gegen die Truppe von Trainer Alfred Weindl. Es konnte zwar ein 7:5-Sieg eingefahren werden, doch fünf Gegentore sprechen eine klare Sprache. Mit ihren Neuzugängen aus Rostock, Erding, Füssen, Pfaffenhofen und Freising hat sich der Kader sehr deutlich verbessert. Auch beim Kontingentspieler J.C. Cangelosi hatten die Wanderers ein glückliches Händchen. Er konnte in den beiden Punktspielen bereits zwei Tore und einen Assist verzeichnen. Die Germeringer wollen dieses Jahr die Play-offs in Angriff nehmen und haben bis jetzt einen Sieg in der Verlängerung gegen den Favoriten Miesbach und eine sehr deutliche Niederlage gegen Vizemeister Höchstadt auf dem Konto. Sicher werden sie mit dem Schwung aus dem Sieg über Miesbach mit ordentlichem Selbstvertrauen gegen die Eishackler antreten.

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