Die Karten werden neu gemischtZwischenrundenauftakt gegen Waldkraiburg

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Die Ergebnisse bisher sind nur noch Makulatur. Jetzt beginnt die Saison von neuen. Die zehn besten Teams der Bayerligavorrunde kämpfen ab diesem Freitag um die Teilnahme an den Play-offs. Wer hier weit oben steht, hat am Ende den Heimvorteil in der Runde der besten Acht, egal welchen Platz er nach den ersten 26 Spielen innehatte. Zum Auftakt der Zwischenrunde müssen die Höchstadt Alligators zweimal gegen den EHC Waldkraiburg antreten.

Die Löwen belegten zwar den dritten Platz der Vorrunde kämpften aber lange hart, um in die Saison zu kommen. Großes Verletzungspech plagte das Team von Trainer Rainer Zerwesz. Zum Ende der der Serie kamen die Industriestädter aber immer besser in Schwung und konnten sich so noch unter die besten Teams der Liga kämpfen. An die bisherigen Spiele der Saison hatten die Panzerechsen aber sehr gute Erinnerungen an die Waldkraiburger, denn beide Partien konnten sie für sich entscheiden. Im Hinspiel am Inn setzte man sich gegen verletzungsgeplagte Löwen mit 6:1 durch, im Rückspiel an der Aisch musste das Penaltyschießen her, in dem man sich nach großem Kampf durchsetzte.

Allerdings spielt es, wie gesagt, keine Rolle wie die bisherigen Begegnungen ausgegangen sind. Beide Teams und vor allem die Trainerfüchse werden alle taktischen Register ziehen, um den Rivalen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wer dabei die Oberhand behält, ist nicht nur deshalb völlig offen. Zunächst müssen die Höchstadter, nach Oberbayern reisen und dort im Löwenkäfig bestehen. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr.

Die Stärke des EHC-Teams ist wie schon im letzten Jahr die große Ausgeglichenheit auf hohem Niveau. Neben Goalie Patrick Vetter, sorgt der „Abteilungsleiter Defensive“ Andreas Paderhuber dafür, dass die Industriestädter auf die zweitbeste Abwehr der Liga stolz sein können. Erst 75 Gegentore mussten die Löwen hinnehmen. Vorne sorgt Kapitän Max Kaltenhauser für die notwendige Struktur im Angriff. Dort ist er allerdings nicht der gefährlichste Angreifer sondern muss sich, hinter dem erst 23-jährigen Lukas Wagner, mit Rang zwei in der Scorerstatistik begnügen. „Nur“ drittbester Stürmer der Löwen ist Kontingentspieler Jakub Marek. Allerdings musste der tschechische Starstürmer auch verletzungsbedingt fast die komplette Hinrunde aussetzen. Seit seiner Rückkehr auf Eis, bringt er es auf eine hervorragende Quote von zwei Punkten pro Spiel, was ihn wohl zum aktuell gefährlichsten Angreifer der Kraiburger macht.

Die Panzerechsen möchten ihrerseits nach der Vorrunde mit Höhen und Tiefen, in der sie auch lange vom Verletzungspech verfolgt waren, zeigen was tatsächlich in ihnen steckt. Dabei baut das Team um Daniel Jun vor allem auf die Rückkehr der zuletzt verletzten Spieler, die die Qualität und Vielseitigkeit des HEC-Spiels nochmals steigern sollen. Das gesamte Team brennt auf die Zwischenrunde und möchte alles tun, dass die aktuelle Saison genau so lange dauert wie die letzte, auch wenn die Konkurrenz unbeschreiblich stark besetzt ist. Schon im Hinspiel sollen so viele Punkte wie möglich entführt werden, und natürlich soll spätestens im Rückspiel ein Sieg her. Der Modus der Zwischenrunde, bei dem es gegen jeden Gegner an einem Wochenende ein Hin- und Rückspiel gibt, verursacht schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Play-off-Charakter der restlichen Saison. Die Höchstadter Zuschauer haben die Gelegenheit das am Sonntag selbst zu sehen. Um 18 Uhr müssen die Löwen Waldkraiburg nämlich zum Rückspiel am Kieferndorfer Weg antreten. Wer nicht die Gelegenheit hat, am Freitag mit an den Inn zu reisen kann dann hautnah miterleben, wenn die Alligators auf eigenem Eis in einer Partie die Spannung pur verspricht, versuchen werden die Löwen niederzuringen.

Auf die Fans wartet in den Drittelpausen der Begegnung gegen den EHC Waldkraiburg übrigens noch ein ganz besonderes Schmankerl. Es werden nämlich die Gewinner der Weihnachtstombola gezogen. Auf diese warten nämlich die von der kompletten Alligators-Mannschaft unterschriebenes Weihnachtstrikots als Gewinn. Teilnehmer an der Tombola sollten deshalb am Sonntag ihre Lose parat haben, um sich nach dem Spiel ihr persönliches „Game Worn Jersey“ abholen zu können.

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