Devils starten mit Höhen und Tiefen in die neue SaisonUlm/Neu-Ulm gewinnt gegen Selb

Joschua Eckmann: dreifacher Torschütze. (Foto: Markus Will/Verein)Joschua Eckmann: dreifacher Torschütze. (Foto: Markus Will/Verein)
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Dabei dominierten die Ulmer die Anfangsminuten, ehe die Freisinger aus dem Nichts in Führung gingen (4.). Glücklicherweise gelang denGästen durch Joschua Eckmann in der gleichen Minuteprompt der 1:1-Ausgleich. Danach änderten die Black Bears jedoch ihr Spielsystem, worauf die Ulmer keine passende Antwort fanden. Und so stellten die Hausherren das Ergebnis innerhalb von fünf Minuten auf 3:1 (8., 12.). Die Ulmer leisteten sich zu diesem Zeitpunkt zu viele Fehler im Spielaufbau und Ungenauigkeiten im Zuspiel, was die Freisinger eiskalt ausnutzten. Als dann noch Fabio Valenti eine fünf minütige Strafe plus Spieldauer erhielt, wurde es noch düsterer (20.). Jedoch überstanden die Devils die fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentreffer dank eines gut aufgelegten Torhüters, der in brenzligen Situationen zur Stelle war. Nach 34 Minuten war dann aber auch Konstatin Bertet machtlos als die Black Bears in Überzahl auf 4:1 erhöhten. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis legten die Hausherren noch einen Treffer nach (46.). Durch Eckmanns zweiten Streich – dieses Mal in Überzahl – gelang den Ulmern zumindest noch Ergebniskosmetik (49.), aber sieben Minuten später machte Freising noch das halbe Dutzend voll und dabei blieb es dann auch.

Beim zweiten Ligaspiel am Sonntag konnten die DevilsUlm/Neu-Ulm den ersten Sieg der Saison 2017/18 einfahren. Beim VER Selb 1b gewannen die Ulmer mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0), wobei der Sieg erst kurz vor Schluss klar gemacht werden konnte. Außer auf den gesperrten Fabio Valenti konnten die Devils auf alle Spieler zurückgreifen. Dennoch sind die Gäste schwer ins Spiel gekommen. Erst nach sechs Minuten konnten sie in Person von Benedikt Stempfel den ersten Torschuss verzeichnen, aber anstatt weiter Druck zu machen, gerieten sie nach neun Minuten gegen die zweite Garde der Selber in Rückstand. Kurz vor Drittelende hatten die Blau-Weißen durch doppelte Überzahl eine Riesenchance, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Im Gegenteil mussten sie zu Beginn des Mitteldrittels das zweite Tor der Hausherren schlucken (24.). Michael Simon hatte dann endlich den ersehnten Anschlusstreffer auf dem Schläger, sein Abschluss landete jedoch nur am Pfosten (35.). Aber dann markierte der Doppelschlag von Jan Michalek und Benedikt Stempfel den Wendepunkt und ein Sieg wirkte durch den erreichten Ausgleich (39., 40.) doch nicht mehr unmöglich. Aber im letzten Drittel stand das Spiel lange auf Messers Schneide. Wieder waren es diestarken Paraden des Ulmer Goalies Konstantin Bertet, die die Ulmer zu diesem Zeitpunkt noch so gut im Spiel hielten. Kurz vor Schluss fielen schließlich die erlösenden Treffer. Joschua Eckmann und Mike Dolezal stellten mit ihren Toren den 4:2-Endstand her (55., 57.).

„Am Freitag waren die Freisinger einfach 55 Minuten lang die tonangebende Mannschaft. Da haben wir nicht gut ausgesehen und der Freisinger Sieg war vollkommen verdient“, äußerte sich der zweite Vorsitzende Georg Meißner über das erste Punktewochenende. „Dafür haben wir am Sonntag großen Kampfgeist gezeigt und damit haben wir den Gegner besiegt. Der Ulmer Wille war einfach größer.“

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