Devils kassieren bittere NiederlageUlm verliert gegen Kempten

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Eine bittere 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)-Niederlage kassierten die Donau Devils am Sonntag gegen den ESC Kempten.

Die stark ersatzgeschwächten Ulmer mussten nun auch noch auf den an Grippe erkrankten Fabian Germain verzichten. Somit musste Trainer Michael Bielefeld reagieren und wiederum die Reihen umstellen. Zu Beginn war das Spiel auf beiden Seiten sehr zerfahren. Die erste Chance der Partie hatten die Allgäuer, doch Bertet im Ulmer Gehäuse war auf der Hut und parierte sicher den Schuss. Im weiteren Spielverlauf gab es beiderseits mehrere Tormöglichkeiten, die zunächst ohne Wirkung blieben. In der 14. Minute wurde Jonathan Jenne clever freigespielt. Dieser fackelte nicht lange und versenkte die Hartgummischeibe zum 1:0 in den Maschen. Noch in der gleichen Minute hatten die Donaustädter die Möglichkeit in Überzahl die Führung auszubauen, doch Lamich und Jorde scheiterten am Goalie der Gäste. Kempten blieb durch ihr stark vorgetragenes Konterspiel stets brandgefährlich. Vor allem Kemptens Spielertrainer Nikolas Oppenberger war für die Ulmer Defensive kaum zu stoppen. Mit einer knappen 1:0-Führung ging es in die erste Drittelpause.

Als Jonathan Jenne zu Beginn des zweiten Abschnitts in die Kühlbox musste, nutzen die Allgäuer ihre Überzahl eiskalt zum 1:1 (23.) Ausgleich aus. In der Folge waren die Devils immer einen Schritt langsamer als die Gäste und Bertet rettete mehrmals das Ulmer Gehäuse. Aber in der 36. Minute war es Patrick Meißner, der blitzschnell reagierte und das Publikum mit dem Treffer zum 2:1 jubeln ließ. Doch der Applaus war kaum verstummt, da mussten die Devils den erneuten Ausgleich (37.) hinnehmen. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Kabinen.

Im letzten Abschnitt kamen die Sharks besser auf das Eis und machten mächtig Druck Richtung Devils-Tor. Während einem Unterzahlspiel der Ulmer schafften es die Kemptner bis zu Bertet vorzudringen und ihr Überzahl zum 2:3 (46.) gnadenlos auszunutzen. Nur wenige Minuten später vertendelten die Devils die Scheibe im eigenen Drittel. Diesen Lapsus verwandelte Kempten zur 2:4 Führung. Kurz vor Ende setzte Bielefeld alles auf eine Karte und nahm Bertet zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Feld. Doch abermals konnte man sich nicht im Drittel festsetzen und verlor die Scheibe. Diese Möglichkeit ließ sich Nikolas Oppenberger nicht nehmen und beförderte das Spielgerät zum 2:5 Endstand ins Ulmer Netz.

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