Devils gehen mit Torhüterquartett in die neue SpielzeitBertet, Söll, Kaps und Rink im Ulmer Kasten

Konstantin Bertet spielt weiterhin für die Donau Devils in Ulm. (Foto: Markus Will/Verein)Konstantin Bertet spielt weiterhin für die Donau Devils in Ulm. (Foto: Markus Will/Verein)
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Bertet, der noch für zwei weitere Spielzeiten im Kader der Devils bleibt, absolvierte in der letzen Saison 25 von 32 Spielen und war stets ein sicherer Rückhalt, sowie eine Bereicherung für die Hintermannschaft. Über seine erste Saison im Devils-Dress zieht er folgendes Fazit: „Ehrlich gesagt hatte ich die Professionalität des Umfelds in Ulm so nicht erwartet. Nicht weil ich wenig erwartet hatte, sondern weil Ulm diesbezüglich auch mit höheren Ligen mehr als mithalten kann. Sportlich gesehen kam uns meines Erachtens nach einem starken Saisonbeginn der Modus nicht wirklich zu Gute, sodass wir unsere anfangs sehr starke Leistung nicht über die ganze Saison bringen konnten. Daran müssen wir arbeiten. Eine Saison dauert länger als die Vorrunde, auch wenn diese sehr entscheidend ist. Ich persönlich habe mich sehr gut eingelebt, freue mich sehr auf die nächste Saison und erwarte mir auch deshalb von mir selbst eine weitere Steigerung.“

Nico Söll gehört bei den Devils fast schon zum Inventar. Der gebürtige Ulmer spielt bereits seit der Vereinsgründung 2008 bei den Donau Devils. Eine berufliche Umstellung während der letzten Saison erschwerte es allerdings sein Berufs- und Sportlerleben unter einen Hut zu bekommen.

Für die neue Saison allerdings soll sich die Situation wieder entschärfen, sodass er sich dem Konkurrenzkampf wieder voll und ganz stellen kann.

Korbinian Kaps wird Teil der Devils-Familie bleiben. Jedoch bis auf weiteres nur in der Funktion des Standby-Torhüters. „Ich hatte bisher zwei super Jahre in Ulm, sonst würde ich mich dafür nicht anbieten“, so Kaps. Sollte aber in Zukunft ein anderer Verein beim 31-Jährigen anklingeln, wird der VfE der Letzte sein, der Korbinian Steine in den Weg legen wird.

Die Verantwortlichen des VfE Ulm/Neu-Ulm können die Verpflichtung von Torhüter Stefan Rink vermelden und machen mit dieser Rückholaktion das Quartett komplett. Mit Rink kommt ein Eigengewächs zurück an die Donau. Der gebürtige Ulmer begann mit dem Eishockeysport in der Donaustadt, wo er sämtliche Nachwuchsmannschaften in der SG Ulm/Burgau durchlief. Zuletzt stand der 20-Jährige beim Nachbarn ESV Burgau in der Landesliga zwischen den Pfosten. Für die sportliche Zukunft hat der 1,76 Meter große und 75 Kilogramm schwere Goalie klare Ziele: „Ich will mit dem Team die Play-Offs erreichen und soweit wie möglich kommen.“ Sportlicher Leiter Manfred Jorde ist froh über die Rückkehr: „Stefan ist ein talentierter, junger Torhüter, der sich bei uns weiterentwickeln wird.“


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