Derby nach Landsberg – dann empfängt Buchloe den TEV MiesbachShowdown in der Verzahnung

Derby nach Landsberg – dann empfängt Buchloe den TEV MiesbachDerby nach Landsberg – dann empfängt Buchloe den TEV Miesbach
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Das letzte Wochenende verlief für die Gennachstädter dabei mit gemischten Gefühlen. Der Heimsieg am vergangenen Freitag gegen Erding war überlebenswichtig, doch die Niederlage - trotz wieder einmal ordentlicher Leistung - beim Oberligisten in Lindau hat die Chancen auf Platz vier und somit auf eine mögliche Viertelfinalteilnahme drastisch reduziert. Der Abstand auf die aktuell auf Rang vier liegenden Miesbacher ist dadurch vor den finalen zwei Partien nämlich auf fünf Zähler angewachsen. Die Ausgangslage ist somit klar und gleicht einer Herkulesaufgabe: Die Freibeuter brauchen am Wochenende in beiden Partien gegen Landsberg und Miesbach unbedingt jeweils drei Punkte und müssen zudem auf Schützenhilfe hoffen, damit die Sensation doch noch wahr wird. Auch wenn die Chancen nur noch sehr gering sind, wollen die Buchloer noch einmal alles in die Waagschale werfen, denn man hat nicht nur in dieser Spielzeit bewiesen, dass Piraten niemals aufgeben. Verzichten müssen die Buchloer in beiden Partien aber in jedem Fall auf David Strodel und Tobias Kastenmeier, die sich beide letztes Wochenende verletzt haben. Strodel bekam gegen Erding einen harten Check gegen den Kopf ab und Tobias Kastenmeier krachte in Lindau böse mit dem Kopf voraus in die Bande. Zumindest hatte der 34-jährige Angreifer in dieser Situation am Bodensee offenbar glücklicherweise einen echten Schutzengel an der Seite gehabt. „Er kam glimpflicher davon, als man es zunächst befürchten musste, aber ein Einsatz ist trotzdem definitiv unmöglich“, berichtet der 2. Vorstand Florian Warkus.

Den Auftakt des Schlusswochenendes für die Freibeuter macht am Freitag die Partie in Landsberg. Das Match am Lech hat aber nicht nur wegen der tabellarischen Ausganglage seinen Reiz. Schließlich wird das Nachbarschaftsduell der Rot-Weißen beim HC Landsberg mit Sicherheit wieder ein packender Schlagabtausch werden, da es auch für die Riverkings noch um etwas geht. Die schon vor der Saison stark eingeschätzten Lechstädter spielen nach einer eher verhaltenen Vorrunde eine starke Zwischenrunde. So hat man als Tabellendritter das Viertelfinalticket praktisch schon in der Tasche und möchte jetzt sicherlich noch einmal die beiden vorausliegenden Oberligisten Lindau und Waldkraiburg angreifen, um sich das Heimrecht für die Playoffs zu holen. Zwar sind die Landsberger mit Ex-Pirat Sven Curmann auf Grund ihrer Heimstärke in diesem Duell der Favorit, doch bekanntlich haben Derbys ja ihre eigenen Gesetze.

Je nach Spielausgang am Freitag könnte das Heimspiel am Sonntag dann zu einem echten Endspiel für den ESV, zugleich aber auch für die Miesbacher werden, die am Freitag den EV Lindau empfangen. Aber ganz egal ob für die Piraten wirklich noch die Mini-Chance auf Platz vier besteht oder nicht, die Zielsetzung für das letzte Match vor eigenem Anhang ist klar. „Natürlich wollen wir das Heimspiel zum Abschluss gewinnen“, meint ESV-Coach Topias Dollhofer. Und gegen die Miesbacher hat es in heimischer Halle in dieser Saison auch schon geklappt. Während man beide Auswärtsspiele an der Schlierach verlor, schlug man in der Vorrunde den damals auf Rang eins liegenden TEV mit 5:1. Gegen ein ähnliches Ergebnis hätte man im Lager der Piraten auch dieses Mal ganz bestimmt nichts einzuwenden.  

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