Derbe DerbyniederlageBlack Hawks Passau

Derbe DerbyniederlageDerbe Derbyniederlage
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Um es gleich vorwegzunehmen: die Niederlage im Landkreisderby haben sich die Blackhawks aufgrund der schlechten Chancenauswertung selbst zuzuschreiben. Die Wölfe wollten am Sonntagabend den Sieg mehr und gingen am Ende verdient als Sieger vom Eis. Aber der Reihe nach. In einem gut gefüllten Vilshofener Freizeitpark starteten beide Mannschaften mit viel Offensivdrang, wobei sich die Passauer in der Anfangsphase bereits die besseren Chancen erspielten. So scheiterte Vladimir Gomov zu Beginn der fünften Minute aus kurzer Distanz an einem gut aufgelegten Wölfegoalie. Wenig später schickten die Unparteiischen Stefan Friedl wegen Halten des Stocks auf die Strafbank. Allerdings waren es die Blackhawks, die bei Vilshofener Powerplay die besseren Chancen hatten. So war es Andi Toth, der bei einem Konter erst Markus Simbeck und dann Goalie Alexander Krenn aussteigen ließ und Passau mit 1:0 in Führung brachte. Kaum waren die Gäste wieder komplett, da ging der erste Wolf auf die Strafbank. Im Powerplay legte dann Andi Popp auf seinen Sturmpartner quer und Andi Toth erhöhte auf 2:0. In der Folge kassierten die Wölfe drei weitere Strafzeiten, doch anstatt in dieser Phase den Sack bereits zuzumachen ließen die Blackhawks sämtliche Chancen liegen. In der 15. Minute schickten die Schiedsrichter dann Andi Popp auf die Strafbank, der sich ein Lächeln ob eines Sturzes des Referees nicht verkneifen konnte und somit noch zusätzliche zehn  Minuten aufgebrummt bekam. Jetzt wirkten die Blackhawks plötzlich total verunsichert. Wenig später folgte Hawksstürmer Andreas Aigner seinem Spielertrainer nach als er für einen vermeintlichen Stockstich eine 2+2+10 Strafe bekam. Noch bevor Aigner diese Strafe aber antreten konnte wurde das erste Drittel vorzeitig abgebrochen, da sich Scherben auf der Eisfläche befanden.

Die verbliebenen knapp vier Minuten wurden vor Beginn des zweiten Drittels angehängt. Die Unterzahlsituation überstanden die Hawks ohne große Mühe. Erst nach Beginn von Abschnitt zwei musste Christoph Zawatzky sein ganzes Können gegen Markus Simbeck aufbieten um den Anschlusstreffer zu verhindern. Der Passauer Goalie war es auch, der in den nächsten zehn Minuten, die die Habichte zumeist in Unterzahl verbrachten, immer wieder im Brennpunkt stand und mit guten Paraden sein Tor sauber hielt. In der 31. Spielminute folgte die nächste Strafe gegen Passau, als erneut Andi Popp eines fragwürdigen Vergehens bezichtigt wurde. Und im vierten Powerplay des Drittels gelang Ex-Blackhawk Robert Suchomski der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer. Die Zuordnung der Raubvögel stimmte nach diesem Treffer nicht und der von Schmährufen der Passauer Fans zusätzlich motivierte Markus Simbeck erzielte nur wenige Sekunden später den Ausgleich. Passau hätte sich die Führung in diesem Drittel aber noch leicht zurückholen können oder vielleicht auch müssen. Erst zielte Michal Plichta im Powerplay am langen Pfosten vorbei und kurz vor Ende des Abschnitts vergab Andi Toth allein vor dem gegnerischen Goalie eine weitere Großchance.

Im letzten Drittel wirkten die Passauer weiter verunsichert und gingen kaum mehr konsequent in die Zweikämpfe. Die Wölfe hingegen witterten zunehmend ihre Siegchance. Die Blackhawks sollten die ihre nämlich nicht nutzen. Ab der 50. Minute mussten sich die Wölfe fast fünf Minuten in Unterzahl erwehren, davon sogar 47 Sekunden lang mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Doch das Passauer Powerplay war zu behäbig und blieb deshalb ohne Erfolg. Die Strafe folgte wenig später. In der 57. Minute traf auf Passauer Seite Vladimir Gomov das Tor nicht und im direkten Gegenzug erzielte Andreas Sagerer die Vilshofener Führung. Eine weitere Überzahlsituation brachte Passau zwar nochmals die Chance zum Ausgleich, doch als Christoph Zwatzky bereits eine Minute vor der Schlusssirene vom Eis beordert wurde sorgte Markus Simbeck mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung. Diese Schlappe im Derby ist ärgerlich, kommt aber andererseits vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Mit einer so mangelhaften Chancenauswertung werden die Blackhawks gegen hochkarätigere Gegner keine Chance haben.

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