Der Spitzenreiter zu Gast bei den MammutsPassau spielt in Schongau

Der Spitzenreiter zu Gast bei den MammutsDer Spitzenreiter zu Gast bei den Mammuts
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Kontrastprogram bei den Schongauer Mammuts – am Freitag (20 Uhr) kommt der Tabellenführer Black Hawks Passau und am Sonntag (18 Uhr) geht es zum bisherigen Schlusslicht nach Ulm. Dabei liegt zwischen den beiden Teams der Donaustädter nicht viel, wie die knappe 3:5-Niederlage der Ulmer gegen Passau am vergangenen Wochenende zeigt.

Und genau zwischen diesen beiden Teams steht auch die EA Schongau, die bisher das gesamte Spektrum zwischen Enttäuschung und Überzeugung abgeliefert hat. Rang vier ist das Minimalziel der Mammuts, aber auch aller anderen Teams der Zwischenrunde der Landesliga Bayern – und da darf man sich keine Ausrutscher erlauben.

Fast souverän segeln die Black Hawks über der Zwischenrunde – fast, denn auch sie haben schon eine Niederlage einstecken müssen. Ausgerecht im heimischen Stadion und im Niederbayernderby gegen den EV Dingolfing. Die EA Schongau hat schon gegen beide Teams gespielt und weiß, gegen solch routiniert besetzte Teams kannst du immer gegen eine Wand laufen. Anderseits – man sieht – kein Team ist bei optimaler Leistung völlig unbezwingbar. Solch einen Tag benötigt das derzeit  etwas angeschlagene Team der Mammuts wohl zumindest am Freitag, vor hoffentlich wieder großer Kulisse – aus Passau zumindest hat sich schon ein großer Tross Fans angekündigt.

Das Team von Black Hawk Trainer Ivan Horak besitzt mit Torhüter Christian Hamberger (u.a. Weiden), den Verteidigern Ruben Kapzan oder Matthias Pilz, sowie den Angreifern Daniel Huber (u.a. Regensburg), Waldemar Detterer (u. a. Crimmitschau), den Waldkraiburger Torjäger Jürgen Lederer, Oliver Ferstl oder Tim Hirtreiter (Deggendorf) und Neuzugang Mario Dörfler (Regensburg,  zuletzt Pfaffenhofen /BYL) genügend erfahren Stammkräfte. Kontingentspieler Frantisek Mrazek (Tschechien) war noch vor kurzem Leistungsträger im Landshuter Zweitliga-Team.  

Keinesfalls zu unterschätzen sind am Sonntag auch die Ulmer. Das Team von Trainer Michael Bielefeld wartet zwar immer noch auf den ersten Punktgewinn der Zwischenrunde, aber selbst für Ulm sind die Play-Offs noch im Bereich des Möglichen. Der Kader der Ulmer ist hochkarätig genug besetzt, um auch Favoriten zum Stolpern zu bringen – wie schon erwähnt, auch Passau tat sich zuletzt sehr schwer in Ulm. Neben Goalie Konstantin Bertet gehören Verteidiger Patrick Meißner, Neuzugang Andre´ Aschenbrenner (Memmingen) , Kontingentspieler Louis Educate (USA), der Deutsch-Tscheche Martin Lamich (Regensburg), Frank Kozlovsky, sowie die nach Verletzungspause ins Team zurückgekehrten Michal Hlozek und Stanislav Picha zu den Leistungsträgern der Donau Devils. In der Vorrunde gewann die EAS in Ulm erst im Penaltyentscheid (3:2), im heimischen Stadion dagegen waren die Ulmer chancenlos  - 9:1. Die EA Schongau hatten da einen der perfekten Tage, die man in der Zwischenrunde jetzt dringend wieder brauchen könnte.

So gab es zwischen und nach den fünf Spielen in den letzten knapp zwei Wochen für Fitness-Guru Wolfgang Filser reichlich Arbeit. So kehrte Andreas Saal inzwischen ins Team zurück, auch Milan Kopecky profitiere von den Fähigkeiten und Kenntnissen des langjährigen Off-Ice-Coaches. Allerdings benötigen derzeit mit Marius Klein, Norbert Löw  und  nun auch Bastian Klein weitere Stammkräfte der Mammuts seine Betreuung.

So muss Schongaus U23-Trainer Robert Kienle seinerseits auf wichtige Spieler für das am Sonntag startende Unterfangen „Meisterschaft U 23 Bayernliga“ (So., 17. Januar, 18 Uhr Heimspiel gegen Waldkraiburg) verzichten, denn sowohl Simon Maucher, Daniel Holzmann, Simon Fend, Tobias Zimmert als auch Thomas Halmbacher sind inzwischen im Seniorenteam unverzichtbar geworden.

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