Der ERC Lechbruck startet in die Play-offsFlößer treffen auf SG Schliersee/Miesbach

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Das letztmalige Aufeinandertreffen zwischen dem ERC Lechbruck und dem TSV Schliersee liegt bereits eine Weile zurück. In der Saison 1988/89 kreuzten beide Clubs noch in der Bayernliga die Schläger. Danach trennten sich die Wege. Schliersee stieg ein Jahr später in der Landesliga ab und stellte einige Jahre später den Spielbetrieb ein. Der ERC hingegen erreichte ein Jahr später den Aufstieg in die damalige Regionalliga Süd, unter anderem mit den legendären Spielen gegen den 1. EV Weiden (vor 3100 Zuschauern, bis heute Zuschauerrekord in Weiden).

Lang lang ist’s her – nun treffen sich die Traditionsclubs wieder und werden sich im Viertelfinale der Play-Offs gegenseitig nichts schenken. Der Schlierseer Trainer, Marcus Polivka, kann auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen, die bis zum Abschluss der Hauptrunde kämpfen mußte, um den ersten Platz zu ergattern. Man setzte sich dabei gegen die Konkurrenten EV Mittenwald (spielt nun als Zweiter gegen die SG Lindenberg/Lindau), den ESC Holzkirchen und die SG Bad Bayersoien/Peiting durch. Die Stützen der SG Schliersee sind der erfahrene Torhüter Markus Voit (u.a Erding Gladiators und TEV Miesbach), sowie die Verteidiger Markus Weißenbacher und Florian Guggenbichler. Die besten Scorer sind die Stürmer Tobias Eggert, Fabian Spicker und Matthias Stumböck. Schliersee ist in der vergangenen Saison aus der Landesliga abgestiegen und möchte unbedingt den direkten Wiederaufstieg schaffen.

Beim ERC laufen diese Woche die Vorbereitungen für das erste Play-off-Wochenende. Die Mannschaft der beiden Trainer Michael Köpf/Sebastian Ego ist heiß und hat sich als Hauptziel gesetzt, sich im Viertelfinale gegen die SG Schliersee/Miesbach 1b als Sieger durchzusetzen. Es ist schwer zu sagen, wie die Chancen stehen, da ein seriöser Vergleich der beiden Teams nur schwer möglich ist. In den Statistiken der jeweiligen Hauptrunden liegt der ERC mit Schliersee in etwa gleichauf. Ungleich höher ist natürlich der Druck des „Aufsteigen-Müssens“ für die Spielgemeinschaft, hier können natürlich auch die Nerven eine Rolle spielen. Für die Flößer ist es die Kür nach einer starken Hauptrunde, die man als Vizemeister abschloss.

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