Buchwieser-Gala in DorfenTSV Peißenberg

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Auf Peißenberger Seite musste Trainer Rudi Sternkopf den Ausfall von Daniel Lenz kompensieren, der wieder an seiner alten Verletzung laboriert. Trotzdem gestaltete die Gastmannschaft das Spiel mit leichten Vorteilen für sich. Juniorenspieler Moritz Birkner scheiterte in der dritten Minute, Dominik Ebentheuer in der zehnten und Valentin Hörndl in der 13. Spielminute am Goalie der Gastgeber, Andreas Tanzer. Es dauerte bis zur 18. Spielminute, ehe die Angriffsbemühungen belohnt wurden. In doppelter Überzahl konnte ein gutes Powerplay aufgezogen werden. Markus Koch schob die Scheibe zu Martin Hinterstocker, dessen Schuss konnte Tanzer nicht festhalten, den Abpraller staubte Sebastian Buchwieser mit seinem ersten von 3 Toren ab. In der 20. Minute dann noch ein Angriff der Dorfener, den Schuss von Dominic Koß konnte der überragend haltende Felix Barth gerade noch entschärfen. Somit wurden beim Spielstand von 0:1 die Seiten gewechselt.

Peißenberg spielte genauso weiter, wie im ersten Spieldrittel. Chancen wurden erarbeitet, Dorfen blieben bis zu diesem Zeitpunkt lediglich Kontermöglichkeiten. Kapitän Florian Barth war es vorbehalten, das 100. Saisontor der Eishackler und zugleich die 2:0-Führung zu erzielen. Tobias Maier spielte den startenden Valentin Hörndl an. Dieser setzte sich gegen die Abwehr durch und steckte die Scheibe zu Florian Barth. Dieser erledigte den Rest zur 2:0-Führung in der 26. Spielminute. Kurze Zeit später dann die Premiere für den gut aufgelegten Juniorenspieler Moritz Birkner. Wiederum in Überzahl schossen zuerst Martin Hinterstocker, dann Sebastian Buchwieser auf Tanzers Tor, der jeweils zu Lasten eines Abprallers klären konnte, doch gegen den Nachschuss von Birkner konnte er in der 30. Spielminute nichts mehr ausrichten, es stand 3:0. Dorfen jedoch gab nicht auf und konnte in der 32. Minute einen Pfostentreffer durch Thomas Vogl verzeichnen. Peißenberg hatte zu dieser Zeit zwei Spieler weniger auf dem Eis. Die Folge davon war dann bereits in der 34. Minute der 1:3-Anschlusstreffer durch Andreas Attenberger, der den Schuss von  Thomas Vogl abfälschte, Jarret Granberg gab das Zuspiel. Keine zwei Minuten später war die Peißenberger Abwehr unkonzentriert und ließ Jarret Granberg allein vor Torhüter Felix Barth stehen. In der 35. Minute erzielte er den 2:3-Anschlusstreffer, die Vorlage gab Johannes Kroner. Martin Hinterstocker und Sebastian Buchwieser hatten in der 38. bzw. 40. Minute noch die Möglichkeit zur Ergebnisverbesserung ausgelassen.

Dramatisch verlief dann der letzte Spielabschnitt. Dorfen versuchte nun über den Kampf besser ins Spiel zu kommen und erarbeitete sich ihrerseits diverse Chancen. Felix Barth musste mehrmals in letzter Sekunde eingreifen, um Peißenberg im Spiel zu halten. Es dauerte bis zur 54. Minute, bis Sebastian Buchwieser endlich wieder zuschlagen konnte. Von Martin Hinterstocker angespielt, zog er einfach ab. Tanzer war zwar noch mit dem Schläger dran, die Scheibe flog mit einer Bogenlampe über Tanzers Schulter hinweg ins Tor, zur 4:2-Führung. Dorfen kämpfte weiter und schlug nochmals in der 57. Minute zurück. Tobias Brenninger führte die Scheibe hinter dem Peißenberger Tor, spielte den freistehenden Torschützen Andreas Attenberger an, der nur noch einschieben brauchte, zur 3:4-Ergebnisverbesserung. Sebastian Buchwieser hatte noch zwei Möglichkeiten vergeben, ehe Dorfen vom Glück vernachlässigt wurde. Felix Barth musste zweimal hintereinander vor freistehenden Dorfenern retten. Dorfen hatte vorher schon den Torhüter vom Eis genommen. Martin Hinterstocker erwischte im Angriffswirbel der Dorfener die Scheibe und stocherte sie zu Sebastian Buchwieser, der mit seinem dritten Tor an diesem Abend den 3:5-Endstand herstellte.

Stimmen zum Spiel:

Rudi Sternkopf (TSV Peißenberg): „Wir haben bis zur 3:0-Führung ein gutes Spiel gezeigt. Wir kamen dann schnell in Unterzahl und mußten die zwei Gegentore hinnehmen. Danach spielte auch Dorfen stark. Wir haben dann ein sehr glückliches Tor zum 2:4 erzielt. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte erspielt haben, die sind ganz wichtig für den Kampf um den achten Tabellenplatz.“

Thomas Vogl (ESC Dorfen): „Peißenberg hat stark angefangen, wir wussten anfangs nicht, was wir dagegen machen sollten. Im zweiten Drittel haben wir umgestellt, das Team hat gekämpft, leider führten zwei Fehler zu zwei Gegentoren. Da wird es schwer, selbst Tore zu erzielen, leider hat uns das Glück gefehlt.“

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