Buchloer Piraten in Vilshofen und gegen Amberg gefordertESV startet in die Rückrunde der Aufstiegsrunde

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Den Startschuss in die Rückspiele macht am Freitag dabei das Auswärtsduell beim ESC Vilshofen (19.30 Uhr), ehe am Sonntag dann ab 17 Uhr der ERSC Amberg in der Buchloer Sparkassenarena gastiert.

Nach der Hinserie der Verzahnungsrunde stehen die Gennachstädter trotz der deftigen 2:10-Pleite vergangenes Wochenende in Geretsried weiter ganz gut da – womöglich vielleicht sogar besser als so mancher im Voraus vermutet hätte. Denn die Buchloer belegen aktuell weiterhin mit Platz drei einen der drei heißbegehrten Ränge, die in der Endabrechnung zum Aufstieg in die Bayernliga berechtigen würden. Doch die Gruppe ist extrem eng beisammen. So trennen die Buchloer mit ihren 13 Punkten gerade einmal vier Zähler vom sechstplatzierten Kempten (9 Punkte). Dazwischen liegen noch der Vierte Dorfen (12 Punkte) und der Sonntagsgegner Amberg (11 Punkte). Für eine wohl bis zum letzten Spieltag hochspannende Rückrunde dürfte also in jedem Fall gesorgt sein. Umso wichtiger wäre es, wenn die Freibeuter nach dem verkorksten Auftritt in Geretsried an diesem Wochenende wieder kräftig punkten könnten. Ob es dabei sechs Punkte werden, die man in den beiden Hinspielen gegen Vilshofen (6:3) und in Amberg (5:2) holen konnte bleibt abzuwarten. Immerhin sind die beiden Landesligisten aus der Nordgruppe beileibe keine Laufkundschaft.

Die Vilshofer schlossen die Hauptrunde als Fünfter ab und konnten in der bisherigen Runde trotz einiger Niederlagen auch schon für eine kleine Überraschung sorgen. Gegen Kempten setzte man sich nämlich zu Hause mit 4:2 durch und hat nach dem gewerteten Spiel gegen Haßfurt somit derzeit sechs Punkte auf dem Konto. Wenn die Buchloer jedoch weiter auf Kurs bleiben wollen, gilt es bei den Donaustädtern aber trotz des offenen Stadions zu punkten. Dass man sich unter freiem Himmel aber durchaus schwer tut, hat das Spiel in Geretsried gezeigt. Auch im Hinspiel taten sich die Buchloer trotz 6:3 Auftaktsieg gegen den ESC damals lange Zeit ziemlich hart. „Wir können in dieser Runde egal gegen wen nur bestehen, wenn wir als Team auftreten und jeder Einzelne alles abruft“, heißt es von der sportlichen Leitung. Und genau das muss um erfolgreich zu sein auch in Vilshofen zutreffen, wo die Buchloer allerdings definitiv auf den gesperrten Robert Wittmann verzichten müssen.

Einen absoluten Sahnetag braucht es dann – genauso wie beim 5:2 Hinspielsieg, als die Buchloer genau eine solch geschlossene Leistung boten – auch am Sonntag gegen die Wildlions aus Amberg. Der Hauptrundenerste der Nordstaffel ist nach einem holprigen Start in die Verzahnung in den letzten Spielen deutlich besser in Fahrt gekommen. Die drei Siege in den letzten vier Partien mit Heimsiegen über Geretsried (6:2) und Haßfurt (7:5) sowie dem Auswärtserfolg nach Verlängerung in Kempten (4:3 n.V.) bestätigen dies auch auf dem Papier. Dass die Oberpfälzer eine starke und kompakte Mannschaft besitzen ist nicht erst seit dieser Saison bekannt. Mit dem ehemaligen Oberliga-Keeper Oliver Engmann (lange beim EV Weiden), dem torgefährlichen tschechischen Verteidiger Vaclav Benak und den beiden Topstürmern Bernhard Keil (ehemals Crimmitschau/DEL2) und Felix Köbele ist man in allen Mannschaftsteilen bestens besetzt.