Buchloe trifft zu Hause auf Pfaffenhofen und reist nach GeretsriedWochenende der Wahrheit für den ESV

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Eines ist jetzt aber schon klar: Will man sich doch noch irgendwie die Minichance auf Rang acht erhalten, muss man die beiden Spiele an diesem Wochenende zwingend gewinnen – und das nach regulärer Spielzeit. Am Freitag trifft man dabei zunächst zu Hause ab 20 Uhr auf den EC Pfaffenhofen, während es am Sonntag dann ab 18 Uhr zum ESC Geretsried geht. Die siebtplatzierten Geretsrieder sind neben den Buchloern und den momentan auf Rang acht liegenden Passauern noch eine von drei Mannschaften, die sich um die letzten beiden Plätze unter den Top acht streiten.

Im letzten Spiel des Jahres hat es für die Buchloer doch noch geklappt. Nach zuvor sieben Niederlagen in Folge im Dezember konnte man beim TSV Peißenberg mit dem 5:4-Sieg nach Penaltyschießen endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis feiern. Trotzdem haben die Gennachstädter drei Spieltag vor dem Ende der Hauptrunde im Kampf um Platz acht nur noch Außenseiterchancen. Als Neunter hat man derzeit nämlich sieben Punkte Rückstand auf den Achten Passau und ganze acht Zähler auf den siebtplatzierten Sonntagsgegner Geretsried. Bei noch nur noch neun zu vergebenden Punkten sind die Chancen also nur noch minimal, zumal die beiden Konkurrenten auch das deutlich bessere Torverhältnis im Vergleich zum ESV haben, was bei möglicher Punktgleichheit am Ende entscheiden würde. Trotzdem wird man im ESV-Lager dennoch alles dafür geben, dass das Wunder vielleicht doch noch möglich wird. Dazu braucht man neben drei Siegen aus den drei abschließenden Spielen auch mehrfache Ausrutscher der Konkurrenz. „Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel denken und uns weiter das Selbstvertrauen zurückholen“, nennt Trainer Topias Dollhofer zunächst die Vorgabe. „Denn egal in welcher Runde wir dann spielen, ist es besser, wenn man mit ein paar Siegen starten kann.“

Die erste Möglichkeit, diese Hausaufgaben zu erfüllen, wartet auf die Buchloer am Freitag, wenn man vor eigener Kulisse auf den Tabellenelften Pfaffenhofen trifft. Die Icehogs können nach der klaren 0:7 Heimniederlage vergangenen Freitag gegen Füssen bereits vorzeitig mit der Abstiegsrunde planen. Mit 24 Punkten hat man keine Möglichkeit mehr, unter die Top Acht zu rutschen. Dennoch werden die Ilmstädter den Piraten das Leben – wie schon beim denkbar knappen 2:1 Auswärtssieg des ESV im Hinspiel – sicherlich nicht leichtmachen. Zumal man in den letzten Wochen durchaus den ein oder anderen Überraschungserfolg feiern konnte. Neben einem Penaltysieg in Dorfen war vor allem der 5:4 Auswärtssieg in Höchstadt eine faustdicke Sensation, da man dem Liga-Topfavoriten die allererste Heimniederlage überhaupt in dieser Saison zufügen konnte.

Je nach Spielausgang am Freitag ist das Duell am Sonntag in Geretsried für die Buchloer ein weiteres absolutes Endspiel. Die Riverrats sind dabei eine der positiven Überraschungen in dieser Saison und haben das Saisonziel „Zwischenrunde“ fast erreicht. Ganz durch ist das Team um Toptorjäger Ondrej Horvath rechnerisch wie bereits erwähnt aber noch nicht. Und so könnte das Match gegen die Pirates, nach der Auswärtspartie am Freitag in Füssen, zu einem echten vorgezogenen Showdown werden. Im heimischen offenen Stadion sind die Oberbayern dabei aber heuer eine Macht. Mit Erfolgen unter anderem gegen Füssen (5:2), Erding (3:1) und Höchstadt (5:4) demonstrierte der ESC bereits mehrfach eindrucksvoll seine Heimstärke, weshalb es für die zum Siegen verdammten Buchloer alles andere als einfach werden dürfte.