Böser Ausrutscher der Erding Gladiators1:3-Niederlage gegen Schongau

ErdingErding
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Wir befürchtet hatte Erdings Trainer nicht einmal drei komplette Blöcke zur Verfügung. Fünf Spieler waren verletzt oder beruflich verhindert, die U 20 hatte ein wichtiges Spiel gegen den EHC München. Neben Neuzugang Marko Babic meldete sich aber überraschend Martin Dürr wieder zurück, ging jedoch angeschlagen in die Partie. So starteten die Gladiators mit fünf Verteidigern und neun Stürmern in die schwere Aufgabe bei den Mammuts, und so war erst einmal Defensive angesagt. „Hinten stabil stehen und vorne die Chancen nutzen“, hatte Gladiators-Trainer Vogl vor der Partie als taktische Marschrichtung ausgegeben, was letztlich nicht wirklich klappen sollte.

Die Schongauer hatten zuletzt beim 4:2 in Geretsried viel Selbstvertrauen getankt, und das merkte man. Torchancen blieben in den ersten 20 Minuten zwar Mangelware, allerdings reichte eine Möglichkeit den Gastgebern zur Führung. Erdings Torwart Christoph Schedlbauer wehrte einen  Schuss ab, doch senkte sich der abgeprallte Puck als Bogenlampe hinter dem Keeper herunter, wo Jakub Muzik stand und zum 1:0 abstaubte (18.).

Auch im zweiten Abschnitt kamen die Gladiators nicht richtig in Schwung. Und wieder waren es die Mammuts, die eine der wenigen sich bietenden Tormöglichkeiten nutzten. Nach einem Muzik-Schuss von der blauen Linie entstand ein Getümmel vor dem Erdinger Tor, und Tobias Turner drückte den Puck schließlich zum 2:0 über die Linie (29.). Die Gladiators bemühten sich zwar, aber es lief nicht viel zusammen. Zweimal hätte es mit einem Treffer klappen müssen, als einmal Lukas Krämmer und  einmal Neuzugang Babic allein aufs Schongauer Tor zuliefen, aber in Keeper Lukas Müller ihren Meister fanden.

Im Schlussdrittel wollte ein Schongauer Verteidiger vor dem eigenen Tor zwei Erdinger ausspielen, blieb jedoch hängen, und Daniel Krzizok traf zum 1:2 (49.). Dann hatten die Gladiators Überzahl, doch auch das funktionierte diesmal nicht. Im Gegenteil: Steven Wagner kam von der Strafbank und erhöhte auf 3:1 (51.). Die letzten Minuten waren ein einziger Sturmlauf der Gladiators, aber Pfosten, Latte und ein überragender Torwart Müller standen im Weg, sodass es beim Schongauer 3:1-Erfolg blieb.

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