Black Hawks wollen Bären reißenBlack Hawks Passau

Black Hawks wollen Bären reißenBlack Hawks wollen Bären reißen
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Der SE Freising hat in dieser Landesligasaison den wohl ungewöhnlichsten Spielkalender von allen Teams. Aufgrund des Neubaus einer Eishalle in der Kreisstadt spielen die Black Bears alle ihre Heimspiele erst nach Weihnachten. Bis dahin soll die neue Halle fertiggestellt sein. Im Moment arbeiten auch viele Freiwillige aus dem Vereinsumfeld noch am Innenausbau. Für die Mannschaft von Trainer Christian Eibl ist die Situation doppelt schwer. Nicht nur, dass sie jetzt schon viele Kilometer Anreise abspulen mussten, sie mussten die bisherigen Spiele zudem auch fast ohne Eistraining absolvieren. Dennoch fuhren die Bären bereits Siege gegen Trostberg und Regen ein. Gegen die Topteams der Liga hatte die Mannschaft um Routinier Dennis Martindale bislang aber immer das Nachsehen, wenngleich das Gastspiel in Amberg nur ganz knapp mit 4:5 endete. Größter Wermutstropfen war dabei allerdings die Verletzung des kanadischen Stürmers.

Die Passau Black Hawks haben an die Vorsaison und die Begegnungen mit den Oberbayern gemischte Gefühle. Unter dem freien Himmel in Freising konnte die Mannschaft um Andi Popp damals nicht überzeugen und verlor sogar deutlich. Zu Hause aber waren die Black Bears ohne Chance. Die zwei Wochen Pause hat der Mannschaft von Trainer Sebastiano LoCastro sicher gut getan. Denn mit den Rückkehrern Tim Hirtreiter und Oliver Ferstl musste der Coach zwei Stürmer in das bislang schon erfolgreiche System einbauen. Mit 58 Treffern ließen die Black Hawks in der laufenden Saison ihre Fans am öftesten jubeln. Vor allen Dingen weil sich bei den Habichten alle Sturmreihen an der Torausbeute beteiligen. Damit sind die Passauer schwer auszurechnen. Toptorschütze ist dabei Kontingentstürmer Rok Jakopic, der die Statistik mit 13 Treffern anführt, dicht gefolgt von den Zugängen Daniel Huber und Jürgen Lederer. Auch Waldemar Detterer, der in der Vorsaison noch stark gehandicapt war, hat es schon 10mal im gegnerischen Gehäuse klingeln lassen. Aber auch die Black Bears sind in dieser Hinsicht nicht zu unterschätzen. Mit Patrick Holler und Basti Thiede kamen zwei hoffnungsvolle Stürmer von Bayernligist Moosburg an die Luitpoldanlage. Sollte also Kontingentstürmer Dennis Martindale, durch seine Verletzung im Ambergspiel, tatsächlich ausfallen, so hat Trainer Eibl noch genügend gefährliche Waffen im Köcher. Für die Black Hawks geht es aber darum, die gute Ausgangssituation, die man sich im ersten Saisonviertel erarbeitet hat, zu halten. Bei einem Spiel weniger rangieren die Eishockeyfreunde immer noch nur drei Punkte hinter Primus Schweinfurt. Von hinten drängen nun aber mit Bad Kissingen, Amberg und Vilshofen schon die Verfolger. Die Black Hawks sollten also ihr einziges Spiel am Wochenende nutzen um die Meute auf Distanz zu halten. 

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