Black Hawks verlieren EishockeyschlachtUnglückliche 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Schongau

Black Hawks verlieren EishockeyschlachtBlack Hawks verlieren Eishockeyschlacht
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Spannung, Dramatik und Härte prägten das Spiel auf beiden Seiten. Beide Mannschaften steckten nicht zurück, sodass sich eine wahre Eishockeyschlacht entwickelte. 66 Strafminuten wurden durch das Schiedsrichtergespann insgesamt ausgesprochen.

Engagiert und konzentriert starteten die Black Hawks in die Partie. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Spiel am Freitag in Germering. Trainer Ivan Horak hatte die Reihen umgestellt und Neuzugang Simon Schießl in die erste Reihe befördert. Eine Maßnahme, die der 18-jährige Angreifer mit einer starken Partie zurückzahlte. Trotz bester Torchancen gelang es den Black Hawks nicht, den Puck im Tor der Schongauer unterzubringen. Den ersten Treffer erzielten dann die Gäste in Überzahl. Milan Kopecky erzielte völlig freistehend die 1:0-Führung. Zur Pausensirene ereignete sich dann eine unschöne Aktion. Der Schongauer Daniel Holzmann erwischte Anton Pertl bei einem Check so schwer am Kopf, dass dieser Minuten lang am Eis liegen blieb. Holzmann musste daraufhin mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Strafe zum Duschen gehen.

Im zweiten Drittel begannen die Habichte nervös und fahrig. Erst als Kapitän Gomow um Zentimeter am Ausgleich scheiterte, kamen die Passauer besser ins Spiel. Belohnt wurden die Black Hawks in der 30. Minute. Lukas Daschinger zog ab – der Puck wurde leicht abgefälscht und landete hinter Niklas Marschall im Schongauer Tor. Riesiger Jubel bei Mannschaft und Fans. Spannend wurde es nur Minuten später als Ruben Kapzan ebenfalls mit einer Fünf-plus-Spieldauer-Strafe wegen eines Kniechecks frühzeitig zum Duschen gehen musste. Als dann auch noch Vladimir Gomow für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hieß es zwei Minuten zittern. Souverän und mit viel Einsatz spielten die Black Hawks die 3:5-Unterzahl von der Uhr.

Im letzten Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften über weitere Strecken. Erst in den letzten fünf Spielminuten erarbeiteten sich die Passauer weitere hochkarätige Torchancen. Entweder scheiterten die Black Hawks am Pfosten oder am starken Niklas Marschall im Schongauer Tor. Unvermögen und zu hastige Abschlüsse verhinderten den Siegtreffer für die Hausherren. Die Entscheidung musste also in der Verlängerung fallen. Da hatte Simon Schießl den Siegtreffer am Schläger, als im Gegenzug Milan Kopecky mit seinem 1:2 alles klar machte. Ein Treffer der für große Unruhe am Eis und bei den Zuschauern sorgte. Kurz vor dem Treffer war ein Black Hawks Spieler vermeintlich gefoult worden – die Pfeife des Unparteiischen blieb aber stumm.

„Wir haben heute eine kämpferisch gute Partie gespielt. In solchen Spielen ist es schwer schön zu spielen. Der Punkt ist eigentlich zu wenig. Vorwürfe mache ich den Spielern aber nicht“, so ein sichtlich enttäuschter Ivan Horak auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Die Hälfte der Abstiegsrunde haben die Passau Black Hawks jetzt absolviert. Die ersten Spiele wurden zu leicht abgegeben. Es ist für die Habichte aber noch alles drinnen. Trainer und Vorstand werden weiter gemeinsam mit der Mannschaft alles dafür tun den Klassenerhalt sicher zu stellen. Dazu muss am Freitag um 20 Uhr im Heimspiel gegen Geretsried ein Sieg mit drei Punkten her. Sonntag in Pfaffenhofen müssen die Dreiflüsse Städter dann gleich nachlegen.

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